Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 45 Minuten
  • Nikkei 225

    28.920,12
    +45,23 (+0,16%)
     
  • Dow Jones 30

    33.874,24
    -71,34 (-0,21%)
     
  • BTC-EUR

    27.321,89
    -1.241,54 (-4,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    784,93
    -25,26 (-3,12%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.271,73
    +18,46 (+0,13%)
     
  • S&P 500

    4.241,84
    -4,60 (-0,11%)
     

EM-Ticker: Lineker reagiert auf deutsches Dusel-Weiterkommen

·Lesedauer: 13 Min.
EM-Ticker: Lineker reagiert auf deutsches Dusel-Weiterkommen
EM-Ticker: Lineker reagiert auf deutsches Dusel-Weiterkommen
  • Top-Thema: Lineker reagiert auf Deutschlands Weiterkommen (23.44 Uhr)

  • Hitzlsperger sieht Versäumnis der UEFA (20.59 Uhr)

  • So reagiert München auf das UEFA-Verbot (17.43 Uhr)

  • Ungarns Stadien sollen in Nationalfarben leuchten (13.07 Uhr)

+++ Top-Thema: Lineker reagiert auf deutsches Weiterkommen +++

Seine besondere Beziehung zu Fußball-Deutschland wird er wohl nie mehr los: England-Ikone Gary Lineker hat in gewohnter Manier auf das äußerst schmeichelhafte Weiterkommen des DFB-Team bei der EM reagiert.

In der Schlussphase der dramatischen Partie (2:2), in der die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw bereits vor dem Aus war, kommentierte der frühere Weltklasse-Angreifer via Twitter: "Verdammt! Deutschland ist nur noch 10 Minuten davon entfernt, nach Hause zu fahren."

Als dann aber Leon Goretzka (84.) doch noch ausglich und das Scheitern verhinderte, entfuhr es Lineker vielsagend: "Aber wir wissen ja, dass die Deutschen immer…."

Damit spielte der 60-Jährige einmal mehr auf seinen immer wieder rezitierten Kult-Spruch nach dem dramatisch verlorenen WM-Halbfinale der Engländer 1990 gegen Deutschland (3:4 i.E.) an. Damals hatte Lineker gesagt: "Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen."

Diesmal war es zwar nur ein Unentschieden - doch Lineker dachte dabei vielleicht auch mit ein bisschen Sorge bereits an den kommenden Dienstag, wenn die Engländer im EM-Achtelfinale in Wembley auf den alten Rivalen Deutschland treffen.

+++ 20.59 Uhr: Hitzlsperger sieht Versäumnis der UEFA +++

Thomas Hitzlsperger findet es als Zeichen für Gleichberechtigung "fast besser", dass die UEFA die Beleuchtung in Regenbogenfarben der Allianz Arena beim dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwochabend gegen Ungarn nicht erlaubt hat.

"Man muss festhalten, dass es vielleicht sogar besser war, dass das heute nicht der Fall ist. Die Diskussion, die aufgrund dessen entstanden ist, ist viel größer und geht über so viele Tage, dass die UEFA enorm unterschätzt hat, was sie damit angerichtet hat. Sie hat sich selbst in ein schlechtes Licht gerückt", erklärte der Sportvorstand des VfB Stuttgart, der sich als einer der ersten Ex-Fußballer als homosexuell geoutet hat, im ZDF.

Der europäische Fußball-Verband habe mit der Entscheidung viele Fußball-Fans in Deutschland und Europa mobilisiert.

"Man muss klar Stellung beziehen, und das hat die UEFA versäumt", betonte der ehemalige Nationalspieler.

Laut Hitzlsperger hatte der DFB bereits Ende Mai bereits bei der UEFA angefragt, die Arena in München an einem spielfreien Tag in Regenbogenfarben beleuchten zu dürfen. Dieser Antrag wurde jedoch aufgrund der Kurzfristigkeit nicht gebilligt.

"Jetzt haben sie verstanden, dass sie die ganze Kommunikation in so einer Thematik unterschätzt haben. Sie laufen nur noch hinterher und müssen die Sache jetzt ausbaden. Das ist echt bitter mit anzuschauen", ergänzte der Botschafter des DFB.

+++ 17.43 Uhr: So reagiert München auf das UEFA-Verbot +++

Es war das Thema der letzten 24 Stunden!

Die UEFA verbot der Stadt München, die Allianz Arena während des Spiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn in den Regenbogenfarben zu beleuchten. Damit provozierte man heftige Reaktionen aus allen Richtungen.

Der europäische Fußballverband versuchte diese durch die Regenbogenfarben auf dem eigenen Twitter-Account zu besänftigen. Das Beleuchtungsverbot für das Stadion blieb aber bestehen.

Nun reagiert die Stadt München und zeigt auf ihre Art, wie sie zu den Themen Gleichberechtigung und Kampf gegen Diskriminierung steht. Unter anderem wurde das Rathaus mit den Regenbogenfahnen beflaggt und das Windrad gegenüber der Allianz Arena soll nun in den bunten Farben angestrahlt werden.

Zudem beteiligen sich auch private Einrichtungen wie das Bellevue di Monaco, das mit einer Vorab-Visualisierung auf Instagram zeigt, wie man während des Spiels Farbe bekennen will.

+++ 13.07 Uhr: Ungarns Stadien sollen in Nationalfarben leuchten +++

Nach der Diskussion um die Regenbogen-Beleuchtung der Münchner Arena wollen mehrere ungarische Vereine während der EM-Partie zwischen Ungarn und Deutschland am Mittwoch (Deutschland - Ungarn am Mittwoch ab 21.00 Uhr im LIVETICKER) ihre Stadien in den Nationalfarben beleuchten.

EM-Tippkönig gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Gabor Kubatov, Präsident von Ungarns größtem Klub Ferencvaros, rief die Vereine zu dieser Aktion über Facebook auf. "Lasst uns alle Stadien rot-weiß-grün färben! Heimat vor allem!", schrieb Kubatov, der auch Vizepräsident der regierenden Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban ist.

Die Initiative geht laut Kubatov auf eine Ultra-Gruppe von Ferencvaros zurück, die sich über die "provokativen Nachrichten" im Rahmen der Regenbogen-Beleuchtung in München beschwerte. Der Aktion schlossen sich bisher unter anderem MTK Budapest und DVSC aus Debrecen an, deren Management ebenfalls mit Fidesz-Politikern in Verbindung steht.

Am Dienstagvormittag hatte die UEFA erklärt, dass das Münchner Stadion während des Spiels gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben erstrahlen darf. Die Regierung um Orban hatte erst kürzlich ein Gesetz gegen "Werbung" für Homosexualität verabschiedet.

Andere Wahrzeichen in München sowie zahlreiche Stadien in ganz Deutschland hatten nach dem Verbot für die Allianz Arena angekündigt, stattdessen die Regenbogen-Beleuchtung während der Partie einzusetzen.

+++ 14.02 Uhr: Oranje-Kapitän setzt Zeichen gegen Diskriminierung +++

Der niederländische Nationalspieler Georginio Wijnaldum wird beim EM-Achtelfinale in Budapest am Sonntag (Alle Spiele der EM 2021 im SPORT1-Liveticker) eine "spezielle OneLove-Kapitänsbinde" tragen. Das teilte der niederländische Fußballverband KNVB am Mittwoch mit und betonte, "für Zusammenhalt und damit gegen Ausgrenzung und Diskriminierung" zu sein.

"Mit dem Tragen dieses Armbands wollen wir zeigen, dass wir für Inklusivität und Verbindung stehen", sagte Liverpool-Profi Wijnaldum: "Wir hoffen, dass wir jeden unterstützen können, der sich irgendwo auf der Welt diskriminiert fühlt."

In den vergangenen Monaten hatte Oranje das OneLove-Logo bereits mehrmals auf ihren Aufwärmshirts oder Trikots platziert. Die ungarische Regierung um Ministerpräsident Viktor Orban hatte kürzlich ein Gesetz gegen "Werbung" für Homosexualität verabschiedet. (Bericht: Streit um Beleuchtung der Allianz Arena: So reagiert die UEFA auf die Kritik)

+++ 6.59 Uhr: Spanien-Star ätzt gegen van der Vaart +++

Die spanische Nationalmannschaft lässt die Kritik von Rafael Van der Vaart nicht auf sich sitzen. Nachdem bereits Mittelfeldspieler Koke reagierte, äußerte sich nun auch Kapitän Sergio Busquets.

Hier können Sie sich den PDF-Spielplan der Fußball-EM 2021 herunterladen und im Anschluss ausdrucken

"Wenn man solche Adjektive benutzt, verliert man jeden Sinn", sagte der Profi des FC Barcelona gegenüber Mediaset.

Van der Vaart hatte unter anderem folgendes gesagt: "Spanien ist schrecklich, ich hoffe, wir spielen gegen sie."

"Ich denke, es ist beschämend", meinte Busquets. Er verstehe nicht, warum der Niederländer "als ehemaliger Spieler für einen Moment des Ruhmes so spricht".

"Er hat sich selbst im Stich gelassen, ich könnte ihn als Person noch mehr diskreditieren, wegen verschiedener Zusammenstöße, die ich mit ihm in seiner Karriere hatte und an die sich jeder erinnert, aber ich werde es nicht tun."

Spanien tritt am Mittwochabend gegen die Slowakei an und kämpf um das EM-Achtelfinale.

+++ 6.41 Uhr: Deshalb darf England das Finale behalten +++

Ob das EM-Finale wirklich in London stattfinden wird, schien zuletzt unklar. Die UEFA hatte angedroht, die entscheidenden Spiele nach Ungarn zu verlegen, sollten die Reisebeschränkungen für Offizielle und Sponsoren nicht gelockert werden.

Null soll es Berichten zufolge VIPs erlaubt sein, Großbritannien für das EM-Finale zu besuchen, ohne in Quarantäne zu müssen. Demnach haben sich die britischen Minister mit der UEFA auf einen Deal geeinigt, der Offizielle, Politiker und Sponsoren von den Reisebeschränkungen des Vereinigten Königreichs befreit, um das Halbfinale und das Finale in Wembley besuchen zu können.

Als Teil der Abmachung würden rund 2.500 VIPs mit einer Sondergenehmigung ins Land gelassen werden, um die üblichen Einschränkungen zu umgehen, berichtet die Times.

Aktuell gilt bei der Einreise aus den meisten Ländern Europas nach Großbritannien eine Quarantänepflicht von zehn Tagen. Die britische Regierung hatte gestern bestätigt, dass 60.000 Fans für das Halbfinale und Finale in Wembley zugelassen werden.

Dienstag, 22. Juni 2021

+++ 17.45 Uhr: Brisanter Besuch von Orban +++

Das Verbot für München, zum EM-Spiel zwischen Ungarn und Deutschland am Mittwoch die Allianz Arena in Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung zu beleuchten, hat für reichlich Proteste gesorgt. (Deutschland - Ungarn am Mittwoch ab 21.00 Uhr im LIVETICKER)

Und am Mittwoch steht nun auch noch ein pikanter Besuch an: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, dessen rechtsnationalen Regierung mit ihrem Gesetz gegen "Werbung" für Homosexualität einen riesigen Proteststurm ausgelöst hat, wird nach Informationen der Bild persönlich im Stadion sein, um das Spiel zu verfolgen. (BERICHT: "Lächerlicher Gegenvorschlag!" Münchens OB watscht UEFA ab)

Trotz Regenbogen-Verbot in Sachen Stadionhülle hat München schon einen Plan, wie trotzdem ein Zeichen gesetzt werden soll.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter will nach Bild-Informationen das große Windrad in Stadionnähe auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn 9 in Regenbogenfarben beleuchten lassen. So umginge München das UEFA-Verbot und würde dennoch ein gut sichtbares Zeichen setzen

Auch der Spatenturm an der Marsstraße soll bunt leuchten und auch das Rathaus in München mit Regenbogenfahnen geschmückt werden.

"Wir wollen damit deutlich machen, dass wir in München, in Bayern und in Deutschland uns von solchen Entscheidungen der UEFA nicht davon abhalten lassen, allen in der Welt zu sagen, dass wir für Gleichberechtigung und freie Selbstbestimmung was sexuelle Identität betrifft, eintreten", so Reiter. Man darf gespannt sein, wie Orban darauf reagiert.

+++ 8.35 Uhr: Goretzka lobt Löw für Sturheit +++

"Er ist dafür bekannt, dass er mit seinem Trainerteam seine Entscheidungen trifft und sich nicht großartig beeinflussen lässt", sagte Leon Goretzka im Interview mit der Sportschau über Joachim Löw: "Er ist zu hundert Prozent überzeugt und strahlt das vor der Mannschaft aus. Das gibt uns sehr viel Selbstvertrauen und den Glauben an unseren Plan, den wir aufstellen."

Die Überzeugungskraft und Sturheit sind zwei Eigenschaften, die immer wieder DFB-Spieler beim Bundestrainer aufgefallen sind. Goretzka wurde gegen Portugal nur eingewechselt, obwohl er sich wohl schon wieder fit fühlte. Gegen Ungarn wird der Bayern-Star allerdings wieder in der Startelf erwartet. (Deutschland - Ungarn am Mittwoch ab 21.00 Uhr im LIVETICKER)

"Wir müssen aus dem zweiten Spiel unsere Lehren ziehen und uns weiterentwickeln. Das ist bei so einem Turnier sehr wichtig", machte der 26-Jährige klar. Goretzka könnte gegen Ungarn auf die Position von Thomas Müller rutschen, der nach SPORT1-Informationen mit einer Kapselverletzung im Knie ausfallen wird.

"Ich habe jetzt lange genug an meiner Fitness gearbeitet", zeigt sich Goretzka bereit.

Montag, 21. Juni 2021

+++ 20.42 Uhr: Italiens Ministerpräsident gegen Finale in London +++

Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi hat sich aufgrund der ansteigenden Coronafallzahlen in England gegen ein Finale der Fußball-Europameisterschaft in London ausgesprochen. "Ich bin dafür, dass das Finale nicht in einem Land stattfindet, in dem das Infektionsrisiko natürlich sehr hoch ist", sagte Draghi am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Für den britischen Premierminister Boris Johnson sei wichtig, das Land "sicher vor COVID" zu halten, erklärte er am Freitag. Eine Quelle bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass sich die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Option offen halte, das Halbfinale und das Finale nach Budapest zu verlegen.

In Großbritannien breitet sich seit einigen Tagen die hoch ansteckende Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde, aus und hat zu einem erneut starken Anstieg an Neuinfektionen gesorgt.

+++ 19.32 Uhr: England muss auf Chelsea-Duo verzichten +++

Corona-Schock bei der englischen Nationalmannschaft!

Das Team von Nationalcoach Gareth Southgate muss voraussichtlich im letzten Gruppenspiel der EM am Dienstag gegen Tschechien auf Mason Mount und Ben Chilwell verzichten.

Die beiden gelten als Kontaktpersonen von Schottlands Billy Gilmour, der nach der Battle of Britain am Freitag (0:0) positiv auf Corona getestet wurde. Mount, Chilwell und Gilmour spielen zusammen beim FC Chelsea in der Premier League.

Ob Mount und Chilwell gegen die Tschechen spielen dürfen, blieb zunächst offen, sie werden derzeit vom Rest der Mannschaft ferngehalten. Alle anderen Spieler seien negativ getestet worden. Das teilte England offiziell mit. (Tabellen der EM)

"Wir wissen es nicht im Moment, aber es gibt große Zweifel. Es gibt Diskussionen und Ermittlungen im Hintergrund. Wir werden es in den nächsten zwölf Stunden herausfinden", sagte Teammanager Gareth Southgate.

Die Entscheidung über die Isolierung des Duos sei in Absprache mit den nationalen Gesundheitsbehörden getroffen worden. Man warte nun das weitere Entscheidungen ab und werde sich an das Corona-Protokoll der UEFA halten.

Am Montagvormittag war bekannt geworden, dass Schottlands Shootingstar Gilmour positiv getestet wurde. Testreihen bei England hatte dagegen keinen positiven Befund hervorgebracht.

Englands Entscheidung, Mount und Chilwell zu isolieren, sei daher zu diesem Zeitpunkt eine "Vorsichtsmaßnahme".

+++ 18.03 Uhr: Tschechien zuversichtlich vor Duell gegen England +++

Der tschechische Bundesligaprofi Vladimir Darida traut seiner Mannschaft beim EM-Vorrundenduell mit England am Dienstag eine Überraschung zu. "Sie sind sehr starke Gegner. Aber sie spielen aktuell nicht so stark wie in der Qualifikation, das wollen wir nutzen", sagte der Mittelfeldspieler von Hertha BSC. In der Qualifikation war Tschechien in Wembley mit 0:5 unter die Räder gekommen - dies liegt aber mehr als zwei Jahre zurück.

Am Dienstag "werden Selbstvertrauen und Form entscheiden", mutmaßte Darida: "Wir treten mutig auf. Wenn wir die Gruppe gewinnen, wäre das ein großer Erfolg. Es wäre toll, weiter hier in Wembley zu spielen." Um zum Abschluss der Gruppe D ganz oben zu stehen und damit ein Achtelfinale am 29. Juni ebenfalls im Wembley-Stadion zu bestreiten, genügt Tschechien ein Unentschieden.

"Wir haben es in der Hand, wir wollen es selbst erledigen und nicht auf andere angewiesen sein", sagte Darida. Rechenspielchen gebe es bei den Tschechen nicht, obwohl der Sieger der Gruppe D im Achtelfinale auf den Zweiten der deutschen Gruppe F trifft. Neben der DFB-Auswahl wären also auch Weltmeister Frankreich oder Titelverteidiger Portugal mögliche Gegner.

Nationaltrainer Jaroslav Silhavy wollte sich zu möglichen Kontrahenten in der K.o.-Runde nicht äußern, seine Konzentration gilt England. "Ich glaube, dass sich England im Laufe des Turniers steigern wird. Natürlich sind sie unter Druck. Sie werden hungrig sein und angreifen. Damit müssen wir umgehen", sagte der Trainer, der großen Respekt vor dem in der Kritik stehenden Harry Kane hat. Englands Kapitän sei "ein hervorragender und sehr schlauer Stürmer". Sein Team dürfe Kane "keinen Platz geben und versuchen, ihn zu neutralisieren."

+++ 16.52 Uhr: Orban schwärmt vom DFB-Team +++

Ungarns Abwehrspieler Willi Orban schätzt die deutsche Nationalmannschaft vor dem entscheidenden EM-Gruppenspiel am Mittwoch in München hoch ein. "Ich glaube, dass in der Gruppe Deutschland aktuell die kompletteste Mannschaft ist", sagte der Verteidiger von RB Leipzig am Montag im ungarischen EM-Quartier bei Budapest.

Bei den Stärken der Deutschen geriet Orban regelrecht ins Schwärmen. "Sie haben eine unheimlich gute Mentalität, sind sehr gut organisiert", so der 28-Jährige: "Hinzu kommt individuelle Einzelspieler-Qualität, die auch herausragend ist. Gerade auch das Pressing ist außergewöhnlich."

In der Gruppe F führt Weltmeister Frankreich mit vier Punkten vor Portugal und Deutschland, die beide auf drei Zähler kommen. Ungarn ist mit einem Punkt Letzter, hat aber bei einem Sieg gegen Deutschland noch Chancen auf das Achtelfinale. Im Parallelspiel am Mittwoch treffen die Portugiesen und Franzosen in Budapest aufeinander.

Etwas Besonderes ist das Spiel gegen Deutschland auch für Orban persönlich. "Für mich ist es natürlich ein spezielles Spiel, weil ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin", sagte er. Orban freute sich zudem, dass Ungarn trotz der starken Gegner noch Möglichkeiten besitzt, die K.o.-Runde zu erreichen. "Aus meiner Sicht gab es bei einer EM noch nie eine schwierigere Gruppe, als wir sie haben", sagte er.

+++ 11.12 Uhr: Schiedsrichter für deutsche Partie steht fest +++

Der russische Schiedsrichter Sergej Karassew pfeift das dritte EM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch (EM 2021: Deutschland - Ungarn, Mittwoch ab 21 Uhr im LIVETICKER) in München gegen Ungarn. Das gab die UEFA am Montag bekannt.

An ein Spiel unter Leitung des 42-Jährigen hat die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw keine gute Erinnerung. Karassew war beim peinlichen 1:2 in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien Ende März im Einsatz.

Bei der EM 2020 leitete Karassew bisher ein Spiel. Beim 3:0-Erfolg von Italien gegen die Schweiz hatte er wenig Mühe und verhängte nur zwei Gelbe Karten.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.