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Eleqtron sammelt Millionen für seinen „Ionenfallen“-Quantencomputer

Jan Henrik Leisse, Christof Wunderlich, und Michael Johanning (von links) sind die Gründer von Eleqtron.
Jan Henrik Leisse, Christof Wunderlich, und Michael Johanning (von links) sind die Gründer von Eleqtron.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Eleqtron, ein Startup aus Siegen, soll für das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) innerhalb von vier Jahren einen Quantencomputer bauen. Die Siegener gehören zu fünf Unternehmen, die im Auftrag des DLR neuartige Quantencomputer auf Basis sogenannter „Ionenfallen“ bauen sollen. Quantencomputer sollen künftig Aufgaben lösen, an denen die heutigen Superrechner scheitern. Das DLR investiert insgesamt 208,5 Millionen Euro in diese Technologien – die ausgewählten Unternehmen sollen damit binnen vier Jahren prototypische Quantencomputer auf Basis der Ionenfallen bauen.

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Eleqtron wurde 2020 aus der Universität Siegen ausgegründet. In einem Konsortium mit dem niederländischen Chiphersteller NXP und dem österreichischen Technologieanbieter Parity Quantum Computing hat sich das Unternehmen bei zwei Teilausschreibungen durchgesetzt. Die Partner erhalten nun 82 Millionen Euro. Bereits vor dem DLR-Auftrag hatte Eleqtron mehr als 30 Millionen Euro Fördergelder und Investorenkapital eingesammelt – unter anderem vom renommierten Wagniskapitalgeber Earlybird. [Mehr bei Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Mehrere Hundert Angestellte hat das einstige Vorzeige-Startup McMakler in diesem Jahr entlassen. Darunter auch Immobilienmakler, sie bilden eigentlich das Kernstück der Firma. Unser Redakteur Daniel Hüfner hat mit ehemaligen Angestellten und Branchenkennern gesprochen. Sie zeichnen ein Bild, das das Berliner Immobilien-Startup in kein gutes Licht stellt. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Twitter will gesperrte Konten erst zulassen, wenn die Social-Media-Plattform klare Prozesse dazu entwickelt hat. Dies twitterte Elon Musk und gab damit mehr Klarheit über die mögliche Rückkehr des gesperrten ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Die Schaffung solcher Prozesse würde mindestens noch einige Wochen dauern, twitterte der Tesla-Chef. Musk hat am Dienstag mit mehreren Bürgerrechtsorganisationen telefoniert. Dabei soll er sich dazu verpflichtet haben, die Richtlinien von Twitter zur Moderation von Inhalten und die Durchsetzung der Wahlintegrität aufrechtzuerhalten. [Mehr bei Reuters, CNBC und Wall Street Journal]

Der Online-Broker Robinhood hat mitgeteilt, dass seine Krypto-Transaktionserlöse im dritten Quartal auf 51 Millionen US-Dollar gesunken sind. Das ist ein Rückgang von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Handelsplattform, die im Juli 2021 an die Börse ging, gab an, einen Gesamtnettoverlust von 175 Millionen Dollar oder etwa 20 Cent pro Aktie zu verzeichnen. Im September hatte Robinhood 12,2 Millionen aktive Nutzer, das ist ein Rückgang von 35 Prozent gegenüber September 2021. [Mehr bei Bloomberg und The Information]

Weitere Quartalsergebnisse: Qualcomm hat erneut seine Prognose für Smartphone-Lieferungen gesenkt und erwartet einen geringeren Umsatz. Der Chiphersteller meldete für das abgelaufene Quartal Einnahmen von 11,39 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der Schätzung von 11,37 Milliarden Dollar. Roku rechnet im vierten Quartal mit niedrigere Einnahmen als erwartet, wie auch einen größeren als bisher erwarteten bereinigten EBITDA-Verlust. Die Roku-Aktien fielen auf die Nachricht um fast 20 Prozent. Etsy erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 594,47 Millionen US-Dollar gegenüber 564,48 Millionen Dollar wie von Analysten prognostiziert. Der E-Commerce-Anbieter sagte, er rechne damit, dass die Verkaufsstärke im vierten Quartal anhalten werde. Die Etsy-Aktien reagierten auf die Nachricht mit einem Kurssprung von mehr als zehn Prozent. [Mehr bei Wall Street JournalTechcrunch und CNBC]

Chinesische Behörden haben in einem Industriepark, der das weltweit größte Montagewerk von Foxconn beherbergt, einen siebentägigen Lockdown verhängt. Apple drohen durch den Lockdown Einbußen bei der Produktion. Foxconn produziert 70 Prozent aller iPhones weltweit, die meisten davon in Zhengzhou und beschäftigt dort rund 200.000 Mitarbeiter. [Mehr bei CNBCHandelsblatt und The Information]

OpenAI, ein in San Francisco ansässige Startup, hat ein neues Programm gestartet, um Startups in der Frühphase mit Geld und Zugang zu Technologie zu unterstützen. Die Tranche in Höhe von 100 Millionen US-Dollar wurde bereits vor Monaten angekündigt und von Microsoft und anderen Partnern unterstützt. Die ausgewählten Unternehmen erhalten jeweils eine Million Dollar, sowie Workshops und Veranstaltungen mit OpenAI-Mitarbeitern und Zugang zu auf KI-Unternehmen zugeschnittene Programmierung. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der Kreditvermittler Smava entlässt erneut rund hundert Mitarbeiter. Nach einer Entlassungswelle Ende August hat das Berliner Unternehmen weiteren 15 Prozent der Belegschaft gekündigt. [Mehr bei Gründerszene]]

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Einen schönen Donnerstag!

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