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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.05.2023 - 17.00 Uhr

ROUNDUP: US-Schuldenstreit wirbelt Bidens Reisepläne durcheinander

WASHINGTON - Der drohende Zahlungsausfall der Vereinigten Staaten hat nun Konsequenzen für die Außenpolitik von US-Präsident Joe Biden. Der Demokrat hält zwar an seinen Plänen fest, für den Gipfel der sieben großen Wirtschaftsmächte (G7) bis Sonntag nach Japan zu fliegen. Im Anschluss geplante Besuche in Australien und Papua-Neuguinea hat er allerdings abgesagt. In Sydney wollte Biden eigentlich gemeinsam mit den Ministerpräsidenten Japans, Indiens und Australiens zu einem Treffen des Quad-Bündnisses zusammenkommen. Die Sicherheitsallianz führender Demokratien im Indopazifik-Raum will den Einfluss Chinas in der Region zurückdrängen. Nach Bidens Absage hat der australische Premierminister Anthony Albanese das Treffen nun komplett gestrichen.

ROUNDUP/Erdogan: Abkommen zum Export von ukrainischem Getreide verlängert

ISTANBUL - Russland und die Ukraine haben sich auf eine Verlängerung des Getreideabkommens geeinigt. Es gelte für weitere zwei Monate, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch in Ankara.

USA: Baubeginne steigen - Baugenehmigungen geben nach

WASHINGTON - Der US-Häusermarkt hat sich im April uneinheitlich entwickelt. Während die Zahl der neu begonnenen Häuser gestiegen ist, gab die Zahl der Baugenehmigungen nach.

ROUNDUP: Europarat beschließt Schadensregister - nicht alle Länder dabei

REYKJAVIK - Der Europarat hat ein Schadensregister für die Zerstörungen in der Ukraine ins Leben gerufen - aber nicht alle Länder machen mit. Insgesamt haben sich 40 der 46 Staaten des Europarats dazu bereit erklärt, beizutreten oder dies in der Zukunft zu tun. Armenien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Ungarn und die Türkei werden sich vorerst nicht beteiligen. Dafür sind die EU, Kanada, Japan und die USA dabei, wie der Europarat am Mittwoch in Reykjavik bei seinem Gipfel mitteilte. Dieser Gipfel fand zum ersten Mal seit 18 Jahren statt und sollte zum einen Solidarität mit der Ukraine bezeugen, zum anderen aber auch ein Signal der Einigkeit in Richtung Russland schicken.

ROUNDUP: Habeck trennt sich von seinem Staatssekretär Graichen

BERLIN - Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen muss wegen wiederholter Interessenkonflikte zwischen Berufs- und Privatleben gehen. Grund seien neue Erkenntnisse aus internen Prüfungen, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (beide Grüne) am Mittwoch in Berlin. Hintergrund ist demnach die geplante finanzielle Förderung eines Projekts des BUND-Landesverbands Berlin, in dessen Vorstand die Schwester Graichens, Verena Graichen, ist. Der Staatssekretär soll in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Er sei sich mit Graichen einig gewesen, dass die gemeinsame Arbeit nicht fortgesetzt werden solle, sagte der Minister. Er wolle Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um die Entlassung Graichens bitten.

Inflation in Österreich im April auf 9,7 Prozent gestiegen

WIEN - In Österreich bleibt die Inflation im Vergleich zu vielen Ländern in der EU auf sehr hohem Niveau. Im April lagen die Verbraucherpreise um 9,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte. Im März betrug die Teuerung im Jahresvergleich 9,2 Prozent. Wohnung, Wasser, Energie kosteten 14,7 Prozent mehr und blieben damit der bedeutendste Treiber der Inflation. Vor allem Gas war um zwei Drittel teurer, bei Strom fiel dank Strompreisbremsen der Anstieg geringer aus. Um fast 15 Prozent mussten Gäste auch in Hotels und in der Gastronomie tiefer in die Tasche greifen. Nahrungsmittel kosteten 13,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Deutschland lag die Inflation im April bei 7,2 Prozent, in der EU laut Eurostat bei 7,0 Prozent.

EZB sucht Chef oder Chefin für Bankenaufsicht

FRANKFURT - Die Suche nach dem Nachfolger oder der Nachfolgerin von Andrea Enria an der Spitze der EZB-Bankenaufsicht hat offiziell begonnen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Stelle nach eigenen Angaben am Mittwoch ausgeschrieben. Die Position ist zum 1. Januar 2024 neu zu besetzen. Im Herbst will der EZB-Rat den Kandidaten oder die Kandidatin nominieren, notwendig sind anschließend die Zustimmung des Europarlaments und die Bestätigung durch die EU-Staaten.

Eurozone: Inflation zieht wieder etwas an

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat im April wieder etwas angezogen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Ein vorläufiges Ergebnis wurde damit bestätigt. Im März war die Rate noch deutlich auf 6,9 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr war die Inflation als Folge des Ukraine-Kriegs zeitweise zweistellig gewesen.

Japans Wirtschaft erholt sich stärker als erwartet

TOKIO - Japans Wirtschaft ist im ersten Quartal dank einer Erholung der Konsumausgaben stärker gewachsen als von Experten erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei in den drei Monaten bis Ende März im Vergleich zum Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent gestiegen, teilte das japanische Statistikamt am Mittwoch in Tokio mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet. In den vergangenen beiden Quartalen war das Bruttoinlandsprodukt annualisiert um 1,0 Prozent beziehungsweise um revidierte 0,1 Prozent am Jahresende gesunken.

Rückgang der Baugenehmigungen beschleunigt sich

WIESBADEN - Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist im März so stark gesunken wie seit 16 Jahren nicht mehr. Die Behörden bewilligten den Bau von 24 500 Wohnungen. Das war ein Minus von 29,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Der Rückgang beschleunigte sich damit. Ein stärkeres Minus zum Vorjahresmonat hatte es den Angaben zufolge zuletzt im März 2007 gegeben (minus 46,5 Prozent). In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 68 700 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt, das waren 25,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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