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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.09.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

ROUNDUP 2/ Gute Konjunktur und steigende Inflation: EZB drosselt Anleihenkäufe

FRANKFURT - Die Währungshüter der Eurozone treten bei ihren milliardenschweren Anleihenkäufen leicht auf die Bremse. Ein Ende des in der Pandemie aufgelegten Notkaufprogramms PEPP ist damit allerdings nicht beschlossen. In dieser Frage vertröstete die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, die Märkte am Donnerstag auf die letzte Sitzung des EZB-Rates in diesem Jahr am 16. Dezember: "Wir werden im Dezember über die Bedingungen und Konditionen von PEPP sprechen."

USA: Stärkster Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seit Juni

WASHINGTON - In den USA hat sich die Erholung auf dem Arbeitsmarkt wieder beschleunigt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - ein Frühindikator für den Jobmarkt - gingen im Wochenvergleich um 35 000 auf 310 000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 335 000 Anträgen gerechnet.

Sozialdemokraten fordern langfristiges EU-System zur Schuldenaufnahme

BRÜSSEL - Die sozialdemokratischen Abgeordneten im Europaparlament plädieren für ein dauerhaftes Instrument zur gemeinsamen Schuldenaufnahme der Euro-Länder. Das geht aus einem Brief der S&D-Fraktion an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervor. Konkret fordern die Sozialdemokraten "einen Vorschlag für die Einführung einer permanenten Fiskalkapazität als antizyklische Stabilitätsfunktion". Sie solle die EU besser gegen künftige Krisen wappnen und auf den über Schulden finanzierten Corona-Hilfsprogrammen aufbauen, schreibt die Fraktion in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief. Zunächst hatte "Politico" darüber berichtet.

ROUNDUP 3: Ermittlungen gegen Geldwäsche-Stelle/Ministerien durchsucht

BERLIN/OSNABRÜCK - Zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl haben Ermittler am Donnerstag in Berlin zwei Ministerien der Bundesregierung durchsucht: das Finanzministerium von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und das ebenfalls von der SPD geführte Justizministerium. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen die Geldwäsche-Zentralstelle des Zolls (FIU). Dabei seien auch Unterlagen beschlagnahmt worden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

ROUNDUP 3: Weniger Wachstum für deutsche Exporte - Verbände warnen

WIESBADEN - Das Wachstum der deutschen Exporte hat sich im Juli abgeschwächt. Der um Saison- und Kalendereffekte bereinigte Wert der Ausfuhren wuchs im Vergleich zum Vormonat noch einmal um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Im Juni hatte es noch einen überraschenden Sprung um 1,3 Prozent gegeben.

Japan verlängert Corona-Notstand für Tokio und weitere Regionen

TOKIO - Wegen der weiterhin schwierigen Corona-Lage verlängert Japan erneut den Notstand für Tokio und zahlreiche weitere Regionen. Die Regierung habe beschlossen, den für 19 der 47 Präfekturen des Landes verordneten Notstand bis zum 30. September beizubehalten, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Die betroffenen Regionen befänden sich nach wie vor in einer "schwierigen Lage", sagte demnach der für die Corona-Maßnahmen zuständige Minister Yasutoshi Nishimura. Der Notstand gilt derzeit für 21 Präfekturen und sollte am kommenden Sonntag enden.

Umfrage: Deutsche fürchten Steuererhöhungen nach Corona

BERLIN - Die hohen Staatsschulden in der Corona-Pandemie und die Folgen für den eigenen Geldbeutel haben sich zur Sorge Nummer eins der Deutschen entwickelt. So weist es die am Donnerstag veröffentlichte Studie "Ängste der Deutschen" aus. Darin nannten 53 Prozent von 2400 Befragten große Furcht vor höheren Steuern oder Leistungskürzungen wegen Corona. Auf Platz zwei folgen Inflationsängste: 50 Prozent sehen steigende Lebenshaltungskosten. Ebenso viele nennen die Kosten für EU-Schulden - das ist Platz drei. Die Daten werden jedes Jahr für die R+V-Versicherung ermittelt.

ROUNDUP: Chinas Erzeugerpreise mit stärkstem Anstieg seit 13 Jahren

PEKING - In China hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise wegen der stark gestiegenen Kosten für Rohstoffe weiter beschleunigt. Es wurde der stärkste Zuwachs seit 13 Jahren erreicht. Im August seien die Preise, die Hersteller von den Kunden verlangen, im Jahresvergleich um 9,5 Prozent geklettert, teilte das Statistikamt am Donnerstag in Peking mit. Dies war der stärkste Zuwachs seit August 2008.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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