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Devisen: Euro verliert leicht trotz starker Konjunkturdaten

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EU0009652759> ist am Mittwoch leicht gesunken. Unerwartet starke Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone konnten die Gemeinschaftswährung zwar stützen, sorgten aber nicht für einen stärkeren Auftrieb. Der Euro wurde am Nachmittag bei 1,1830 US-Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1825 (Dienstag: 1,1883) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8456 (0,8415) Euro.

Im März hat sich die Unternehmensstimmung im gemeinsamen Währungsraum unerwartet deutlich aufgehellt und wieder Wachstum signalisiert. Der Index für die Stimmung der Einkaufsmanager, der auf einer Umfrage basiert, stieg auf 52,5 Punkte. Damit liegt der Indexwert über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf ein Anziehen der wirtschaftlichen Aktivitäten hindeutet.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Konjunkturdaten allerdings von der jüngsten Entwicklung der Corona-Krise überlagert. "Solange die Impfkampagnen in Europa im Schneckentempo vorankommen und sich die Länder von Lockdown zu Lockdown hangeln, ist dem Euro kaum Aufwärtspotential zuzutrauen", kommentierte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank die jüngste Kursentwicklung.

Eine ähnliche Kursentwicklung zeigte sich beim britischen Pfund. Auch in Großbritannien hellte sich die Stimmung in den Unternehmen im März auf, vor allem im Bereich Dienstleistungen. Das britische Pfund wurde ebenfalls von den Konjunkturdaten gestützt, konnte aber die Kursverluste vom Vortag nicht wettmachen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86250 (0,86198) britische Pfund, 128,60 (128,99) japanische Yen und 1,1068 (1,1066) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1731 Dollar gehandelt. Das waren etwa vier Dollar mehr als am Vortag.