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RKI stuft drei spanische Regionen als Corona-Risikogebiet ein

Rita Hagedorn
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Das Robert Koch Institut hat am Freitag die drei spanischen Regionen Aragon, Katalonien und Navarra als Gebiete eingestuft, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Davon ist auch die Metropole Barcelona betroffen.

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft des Euroraums hart getroffen, wie die heute veröffentlichten BIP-Zahlen zeigen. So ist die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal um den Rekordwert von 12,1% eingebrochen, wie Eurostat am Freitag mitteilte. Spanien war mit einem Rückgang von 18,5% am stärksten betroffen, Frankreich und Italien verzeichneten Rückgänge von jeweils mehr als 12%.

Derweil geht der Konkurrenzkampf um die Sicherung von möglichen Covid-19-Impfstoffen weiter. Japan vereinbarte mit dem US-Pharmakonzern Pfizer Inc. und der deutschen BioNTech die Lieferung von 120 Millionen Dosen eines in der Entwicklung befindlichen Coronavirus-Impfstoffes. Die US-Regierung wird ihren Covid-19-Impfstoffpartnern Sanofi und GlaxoSmithKline Plc eine Finanzierung von 2,1 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen. Mit dem Geld sollen klinische Studien und die Produktion unterstützt werden, die USA können sich im Gegenzug 100 Millionen Dosen Injektionen sichern.

Die Zahl der Neuansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland weiter gestiegen. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Freitagmorgen wurden in den zurückliegenden 24 Stunden in Deutschland 989 Neuansteckungen registriert, nach 839 am Vortag.

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland liegt weiter deutlich unter den Ende März erreichten Höchstwerten, als an manchen Tagen knapp 7.000 Fälle gemeldet wurden.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in der Bundesrepublik insgesamt 209.535 Personen mit dem Virus angesteckt. Neun weitere Personen sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle beläuft sich auf 9.144.

Laut Robert Koch Institut am Vorabend wird die Reproduktionszahl, der sogenannte 4-Tage-R-Wert, auf 1,02 geschätzt. Die Zahl liegt damit über der kritischen Schwelle von eins.

Der 7-Tage-R-Wert, der Schwankungen stärker ausgleicht, wurde mit 1,17 angegeben. Das R-Maß gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt; die Zahl sollte unter 1,0 liegen, um eine exponentielle Ausbreitung zu verhindern, die das Gesundheitssystem überfordern könnte.

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