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Checkliste: Das solltet ihr einkaufen, um vor einem Blackout gut geschützt zu sein

Wer einen kleinen Vorrat anlegt, kommt leichter durch einen Blackout. - Copyright: Image Source via Getty Images
Wer einen kleinen Vorrat anlegt, kommt leichter durch einen Blackout. - Copyright: Image Source via Getty Images

Um während eines Blackouts über die Runden zu kommen, lohnt es sich, zu Hause einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln und hilfreichen Geräten zu besitzen. Der längste Stromausfall der jüngeren Vergangenheit in Deutschland fand 2005 im Münsterland während eines Schneesturms statt. Erst nach sechs Tagen hatten alle Haushalte wieder Strom. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen Ratgeber erstellt, der euch zeigt, was ihr für den Notfall einkaufen müsst.

Ein kleiner Vorrat ist nicht mit "Hamsterkäufen" zu vergleichen. Dem BBK zufolge sind diese „impulsiv und wenig durchdacht.“ Sollten Produkte knapp werden, muss solidarisch gehandelt werden. Wer jedoch einen kleinen Vorrat bei sich zu Hause hat und Waren einkauft, die nicht knapp sind, macht alles richtig und geht auf Nummer sicher.

Das BBK empfiehlt, Waren einzukaufen, die ihr sowieso benutzen würdet. Statt ein Sack Kartoffeln könnt ihr einfach zwei mitnehmen und immer wieder auffrischen. Nutzt immer die älteren Kartoffeln und stellt sicher, dass ein Sack als Vorrat bei euch bleibt.

Batterien und Akkus retten den Tag

Bei einem Blackout fällt in der Regel auch die Heizung aus. Wer einen Kamin oder Ofen besitzt, sollte einen Vorrat an Kohle, Holz oder Briketts bei sich haben. Durch den Stromausfall gibt es außerdem kein Licht mehr. Hier helfen Taschenlampe und Kerzen. Achtet darauf, dass ihr genügend Streichhölzer oder Feuerzeuge sowie Batterien zu Hause habt. Generell lohnt es sich, einen Vorrat an Batterien für solche Fälle zu besitzen. Akkus - am besten solarbetrieben - versorgen die Geräte ebenfalls mit Strom.

Über ein Radio mit Batterie könnt ihr euch informieren, wenn Internet und Co. ausfallen. Zum Kochen eignen sich Campingutensilien wie ein Campingkocher. Wer einen Garten- oder Tischgrill besitzt, kann ebenfalls seine Mahlzeiten damit erwärmen.

Mit diesen Lebensmitteln kommt ihr über zehn Tage

Das BBK hat eine Checkliste für eine erwachsene Person erstellt. Die Lebensmittel auf der Liste sind für zehn Tage und einer Einnahme von 2.200 Kilokalorien pro Tag ausgelegt. Demnach benötigt ihr mindestens zwei Liter Wasser am Tag - 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen. Mit 3,5 Kilogramm an Getreideprodukten, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis solltet ihr ebenfalls über eine Woche ohne Einkauf durchhalten.

Zusätzlich empfiehlt das BBK vier Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte sowie 2,5 Kilogramm Obst und Nüsse - am besten in Dosen. 2,6 Kilogramm Milchprodukte reichen ebenfalls für zehn Tage aus. An Fleisch, Fisch und Eiern (oder Volleipulver) solltet ihr nicht mehr als 1,5 Kilogramm lagern. Hinzu kommen lang haltbare Lebensmittel in Konserven sowie Fette und Öle.

Für den Ernstfall solltet ihr zudem auch immer ein Notgepäck mit Medikamenten, Hygieneartikeln und Kleidung parat haben. Auch wichtige Dokumente wie die Geburtskunde oder das Testament sollten griffbereit und sicher verstaut sein. Fertigt zudem Kopien eurer Ausweise und wichtiger Verträge oder Dokumente an. Ein dreistelliger Betrag an Bargeld wird ebenfalls empfohlen.

kh