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Bundesamt gibt vorläufige Inflationsrate für April bekannt

Illustration - Teuerungsrate (Bild: dpa)
Illustration - Teuerungsrate (Bild: dpa) (Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Die Inflation in Deutschland verharrt auf ihrem zuletzt deutlich gesunkenen Niveau. Im April lagen die Verbraucherpreise wie schon im März um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Montag anhand erster Berechnungen mitteilte.

Im März hatten gesunkene Nahrungsmittel- und Energiepreise die Jahres-Inflationsrate auf 2,2 Prozent gedrückt. Niedriger war der Wert zuletzt im April 2021 mit 2,0 Prozent. Im Februar des laufenden Jahres hatte die Teuerungsrate noch bei 2,5 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.

Im April könnte es durch die Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent Volkswirten zufolge allerdings einen Preisschub bei Gas und Fernwärme geben. Um die hohen Energiepreise als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine abzufedern, hatte die Politik die Mehrwertsteuer auf Erdgaslieferungen und Fernwärme befristet gesenkt.

Im Jahresschnitt erwarten führende Wirtschaftsforschungsinstitute eine deutliche Abschwächung der Inflation auf 2,3 Prozent nach 5,9 Prozent im vergangenen Jahr. Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Die Menschen können sich für einen Euro weniger leisten.