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Braun verteidigt Corona-Beschlüsse mit Hinweis auf Mutationen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Beschlüsse des Corona-Spitzentreffens gegen Kritik verteidigt. Im ZDF-"Morgenmagazin" wies Braun am Donnerstag auf die neue Situation hin, die mit der Verbreitung von Mutanten des Virus entstanden ist. "Deshalb sind vorsichtige Schritte notwendig", sagte er.

"Wenn wir es weiter mit dem Wildtyp des Virus allein zu tun hätten, dann könnten wir ja jetzt in etwa einschätzen, welche Beschränkungen notwendig sind, unter welchen Bedingungen", so Braun. Einige Staaten hätten aber erlebt, wie auch bei kleinen Öffnungen die Fallzahlen wieder "richtig hoch" gegangen seien - bis hin zu Inzidenzwerten von 800.

Nun werde geprüft, was die ersten Öffnungsschritte in Deutschland für Folgen hätten. Für die Öffnung von Schulen sei vereinbart, dass es Hygienekonzepte, Tests und eine frühere Impfung von Lehrkräften und Betreuern geben solle. Es gelte aber die Hoheit der Länder im Bildungswesen.

"Sie haben je in den letzten Monaten erlebt, dass die Bundeskanzlerin und ich auch sehr dafür geworben haben, dass wir bei den Schulen einheitlich vorgehen. Aber wir haben eben auch gesehen, dass wir da nicht allein auf der Welt sind, sondern jeder Ministerpräsident hat eine Koalition, hat einen Kultusminister und hat eine eigene Schulcommunity", sagte Braun. "Und deshalb haben schon in den letzten Tagen viele Länder Entscheidungen getroffen. Und deshalb ist es folgerichtig, dass wir dann im Beschluss auch festgehalten haben, die Länder machen das in ihrer Kultusverantwortung."