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Der Bitcoin-Hype könnte vorbei sein – und die Kryptowährung um bis zu 50 Prozent fallen, sagt ein Experte

 - Copyright: Overearth/Getty Images
- Copyright: Overearth/Getty Images

Bitcoin könnte seinen Höchststand bei 73.000 US-Dollar (in etwa 68.000 Euro) im März erreicht haben. Anleger könnten sich nun auf einen möglichen Rückgang des Token-Werts um 50 Prozent vorbereiten müssen. Das sagte Peter Brandt, ein erfahrener Chart-Analyst. Außerdem ist er Gründer von Factor Trading, der den steilen Absturz von Bitcoin im Jahr 2018 erfolgreich vorhersagte.

Damals verlor der Token etwa 80 Prozent seines Wertes. „Es ist tatsächlich so gekommen und es ist real. Ihr werdet es vielleicht nicht glauben wollen. Aber ich sehe eine 25-prozentige Chance, dass Bitcoin in diesem Zyklus bereits den Höhepunkt erreicht hat“, schrieb Brandt. Er fügte hinzu, dass er einen Rückfall auf die Tiefststände des Jahres 2021 im Bereich von 30.000 US-Dollar (in etwa 28.000 Euro) erwartet. Dies würde einen Rückgang von etwa 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau bedeuten.

Brandt untermauerte seine Überlegungen mit einem Konzept, das er als „exponentiellen Verfall“ bezeichnet. Dabei schrumpft jeder Bullenzyklus von Bitcoin von 2009 bis 2021 im Vergleich zum letzten um etwa 20 Prozent. Auf die jüngste Rallye angewandt, besagt der exponentielle Verfall, dass der aktuelle Aufwärtstrend etwa das 4,5-fache des Wachstums des vorherigen Zyklus von 2018 bis 2021 erreichen könnte. In diesem Rahmen wurde der Höchststand für diesen Zyklus auf 72.723 US-Dollar (ungefähr 68.168 Euro) projiziert. Dies ist ein Meilenstein, den die größte Kryptowährung der Welt im März überschritten hat und ein möglicher Beweis, dass die Bitcoin-Hausse vorerst vorbei ist. „Tatsache ist, dass die Bullenmarktzyklen von Bitcoin im Laufe der Jahre enorm an Schubkraft verloren haben“, sagte er.

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Brandt merkt jedoch an, dass es vielleicht gar nicht so schlimm wäre, wenn Bitcoin nach solch steilen Zuwächsen an Schwung verlieren würde. Er verwies auf ähnliche Bewegungen bei Gold. Denn Gold erreichte Ende 2022 nach einer Periode großer Zuwächse einen Tiefpunkt. Danach erholte es sich jedoch wieder und erreichte in diesem Jahr neue Höchststände. „Aus Sicht der klassischen Charttechnik ist ein solcher Rückgang das Beste, was langfristig gesehen passieren kann. Wenn ihr ein Beispiel für eine solche Chartstruktur sehen wollt, schaut euch den Goldchart von August 2020 bis März 2024 an“, schrieb er.

Nachdem der Token Mitte März bis auf 73.835 US-Dollar (ca. 69.194 Euro) hochgeschnellt war, ist er nun ins Straucheln geraten. Trotz der kürzlichen Bitcoin-Halbierung, die als Katalysator für einen Anstieg erwartet wurde, hat der Token keinen signifikanten Aufschwung verzeichnet. Die Preise gerieten in den vergangenen Wochen aufgrund der Sorgen über eine restriktive Geldpolitik und einer hartnäckig hohen Inflation ins Wanken. Am Dienstag wurde Bitcoin bei 62.955 (ca. 58.990 Euro) gehandelt, was einem Rückgang von etwa 15 Prozent gegenüber dem Rekordhoch im März entspricht.

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