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Ein Berliner Logistikunternehmen könnte zum Retter der insolventen Modekette Adler werden

·Lesedauer: 2 Min.

Anfang 2021 hat die Modekette Adler den Antrag für ein Insolvenzverfahren eingereicht. Mithilfe eines Re- und Umstrukturierungsexperten wollte die 1948 gegründete Modekette ihr Überleben sichern. Das Ziel der Modekette bestand darin, eine Vereinbarung für ein Investment zu erreichen und das Unternehmen anschließend mit einem Insolvenzplan wieder auf die Beine zu stellen. Wie das Handelsblatt nun berichtete, stehen die Chancen gut, zumindest die Investmentvereinbarung fast abgeschlossen zu haben. Das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht soll zum Retter der Modekette werden.

Nach Angaben der Modekette Adler befinde sich diese „in fortgeschrittenen Verhandlungen“ mit dem Logistikunternehmen als neuem Investor. Am Montagabend teilte Adler in Haibach bei Aschaffenburg mit, das Unternehmen wäre guter Dinge „zeitnah ein unwiderrufliches Angebot zum Abschluss einer Investorenvereinbarung von Zeitfracht zu erhalten.“ Für die Sicherung der Zukunft ist das ein wichtiger Schritt für die Modemarke. Doch bis dies erreicht ist, ist es noch ein langer Weg.

Derzeit geht die Modekette davon aus, dass das beantragte Insolvenzverfahren am 1. Juli eröffnet wird. Das ist die Voraussetzung für die Annahme des Angebots des Logistikunternehmens Zeitfracht Logistik GmbH. Erst dann könne die Investmentvereinbarung unterzeichnet werden. Anschließend, so der Plan, wird der Insolvenzplan vor einer Gläubigerversammlung Ende Juli 2021 vorgelegt. Dieser Plan umfasst unter anderem eine Kürzung des Grundkapitals der Kette auf null. Anschließend soll Eigenkapital im Zuge einer Kapitalerhöhung durch die Investoren hinzugefügt werden. Damit würden die Investoren die alleinigen Aktionäre der Adler Modemärkte AG werden. „Die bestehenden Aktien werden somit aller Voraussicht nach vollständig wertlos“, wurde im Zuge der Bekanntgabe mitgeteilt.

Noch besteht Hoffnung für die Modekette, wieder auf die Beine zu kommen. Im Jahr 2019 generierte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 495,4 Millionen Euro. Ende 2020 waren etwa 3350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Adler Modemärkte AG beschäftigt, die insgesamt mit 171 Filialen in Deutschland (142), Österreich (24), in der Schweiz (2) und einer in Luxemburg vertreten ist. Teil des Aufbauplans des Re- und Umstrukturierungsexperten war es auch, den Online-Handel aufzubauen.

jk

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