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Auf was Sie beim Kauf von Smoothies achten sollten

·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Die Inhaltsstoffe von Smoothies variieren stark. In manchen steckt weniger Obst und Gemüse, als mancher denkt. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine wirklich vitaminreiche Mischung kaufen möchten.

Set of fruit smoothie: strawberry, orange, kiwi, banana
(Symbolbild: Getty Images)

Die Supermarktregale sind voll mit Smoothies. Grün, orange, lila oder gelb – mit ihren knalligen Farben verleiten sie zum Kauf. Das Obst zum Trinken ist lecker und steckt voller guter Inhaltsstoffe und Vitamine.

Doch das ist leider nicht immer so, Smoothie ist nicht gleich Smoothie. Die Unterschiede sind groß. Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärt: "Der Begriff 'Smoothie' ist rechtlich nicht geschützt. Demnach gibt es auch keine Regelung zu einem Mindestgehalt an Fruchtpüree oder -mark. Die meisten Verbraucher gehen aber wahrscheinlich davon aus, dass ein Smoothie eine dickflüssige Konsistenz und einen hohen Anteil an hochwertigem Fruchtpüree hat."

Auf der Facebookseite der Verbraucherzentrale Hamburg diskutieren Nutzer über das Thema:

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Statt hochwertigen Zutaten verwenden viele Smoothie-Hersteller preisgünstige Säfte und Konzentrate sowie geschältes Obst und Gemüse. Dadurch ist der Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen in den Produkten meist gering.

Das ergab auch ein Marktcheck, den die Verbraucherzentralen Ende vergangenen Jahres durchführten. Im Rahmen des Projekts Lebensmittelklarheit wurden 50 im Handel befindliche Smoothies überprüft.

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Die Ergebnisse waren in vielen Fällen ernüchternd. Bei mehr als 60 Prozent der Produkte, wurde nicht einmal angegeben, wie viel Fruchtpüree in der Flasche steckt. Darüber hinaus enthielten viele Smoothies Zusätze, die für eine schöne Farbe sorgen sollen. In jedem fünften waren Wachmacher wie reines Koffein, Guarana oder Matcha enthalten.

Auf die Inhaltsstoffe achten

Wer gerne zu Smoothies greift, sollte einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Empfehlenswert sind Produkte mit einem hohen Anteil an Fruchtpüree. Die besten bringen es auf etwa 75 Prozent. Ansonsten gilt: Es sollten kein zusätzlicher Zucker oder andere unnötige Inhaltsstoffe enthalten sein.

Lieber zu frischem Obst greifen

Grundsätzlich raten die Verbraucherschützer, lieber zu frischem Obst zu greifen. Das ist frei von Zusätzen, hält länger satt und ist weitaus preisgünstiger zu haben. Zudem ist die Kaloriendichte in vielen Smoothies relativ hoch, da sie viel Fruchtzucker enthalten.

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Auch beim Thema Nachhaltigkeit schneiden Smoothies nicht gut ab. Sie verbrauchen bei der Herstellung und Kühlung viel Energie und sind überdies meist in Einwegverpackungen erhältlich.

Verbraucherzentralen fordern rechtlich bindende Bezeichnung

Damit Klarheit herrscht, was Verbraucher kaufen, wenn sie zu einem Smoothie greifen, fordern die Verbraucherzentralen klare Richtlinien für Produkte, die unter diesem Begriff verkauft werden. Dafür ist ein Eintrag ins Deutsche Lebensmittelbuch (DMLB) nötig. Im DMLB sind bereits mehr als 2.000 Lebensmittel aufgeführt, für die festgelegt ist, wie die Herstellung zu erfolgen hat, wie sie beschaffen sein und welche Merkmale sie aufweisen müssen.

"Dies würde mehr Klarheit für Verbraucher und einen Bewertungsmaßstab für die Lebensmittelüberwachung schaffen", so die Verbraucherzentrale.

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