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Asbest-Tote nach Sanierungswelle befürchtet: EU plant neue Grenzwerte

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Experten fürchten zusätzliche Asbest-Opfer wegen der steigenden Zahl an Gebäudesanierungen für den Klimaschutz. Wie die EU-Kommission am Montag mitteilte, erfordern die Arbeiten für mehr Energieeffizienz oft das Entfernen von frühen verbauten asbesthaltigen Materialien. Dies stelle während der Sanierungswelle einen gesundheitlichen Risikofaktor dar.

In Konsequenz will die EU-Kommission nun die europäischen Grenzwerte für die arbeitsbedingte Asbestexposition senken. Ein konkreter Vorschlag soll im kommenden Jahr auf den Tisch gelegt werden.

Nach Zahlen der Brüsseler Behörde sterben in Europa jährlich etwa 88 000 Menschen an den Folgen von Kontakt mit Asbest. 55 bis 85 Prozent der am Arbeitsplatz entwickelten Lungenkrebserkrankungen sollen in Zusammenhang mit dem Material stehen.

In Deutschland wurden die Herstellung und die Verwendung von Asbest bereits 1993 verboten. Viele langlebige Asbestprodukte wie Bodenbeläge oder Dachplatten sind nach Angaben des Umweltbundesamtes aber noch immer in Häusern zu finden. Auch Fliesenkleber, Spachtelmassen und Putze können demnach Asbest enthalten.

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