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Nach Anschlag: Feuerwehrmann kann Intensivstation wieder verlassen

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Etwa zwei Monate nach einem islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn hat ein schwer verletzter Feuerwehrmann die Intensivstation verlassen können. Er werde weiter im Krankenhaus behandelt und beginne jetzt mit der Rehabilitation, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag. „Das ist eine gute Nachricht.“ Die Behörde habe weiter engen Kontakt zu der Familie des Kollegen. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet.

Der Feuerwehrmann war am 18. August nach seinem Dienst auf dem Nachhauseweg mit einem Motorroller oder Motorrad auf der Stadtautobahn unterwegs, als er vom Auto des Täters umgefahren wurde. Der 30-jährige Iraker hatte es vor allem auf Motorräder abgesehen, er rammte aber auch Autos. Sechs Menschen wurden verletzt, drei davon schwer.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der abgelehnte Asylbewerber weiter in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Nach einer psychiatrischen Begutachtung wird bei dem Iraker von einem „bizarren, religiösen Wahn“ ausgegangen. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

Opfer erhalten Hilfs- und Entschädigungszahlungen

Die Betroffenen des Anschlags auf der Stadtautobahn werden Hilfs- und Entschädigungszahlungen erhalten. Das teilte der Opferbeauftragte des Landes Berlin, Roland Weber, bereits im September auf Anfrage der Berliner Morgenpost mit. Die „Zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Terroranschlägen“ habe mit den unmittelbaren Opfern und deren Angehörigen Informationsgespräche geführt. „Ich hatte den Eindru...

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