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Aktien Wien Schluss: Tiefrote europäische Börsenstimmung

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag sehr schwach geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX <AT0000999982> gab um 1,51 Prozent auf 2176,91 Punkte nach. Im Tagestief hatte er noch mehr als zwei Prozent an Wert eingebüßt. Der breiter gefasste ATX Prime fiel zum Sitzungsende in einer ähnlichen Größenordnung um 1,48 Prozent auf 1114,19 Punkte. Europaweit gab es am Berichtstag tiefrote Aktienkurse zu beobachten.

Die rekordhohen Anstiege an Neuinfektionen mit Covid-19 in vielen Ländern Europas drückten massiv auf die Stimmung. Die vermehrten Beschränkungsschritte werden für die Wirtschaft erneut zu einer Belastungsprobe, befürchten die Anleger.

Auch die Tatsache, dass in den USA ein Konjunktur-Hilfspaket vermutlich nicht mehr vor der US-Präsidentschaftswahl verabschiedet wird, belastete nach Einschätzung der Helaba-Analysten. "Die Risikoaversion ist wieder auf dem Vormarsch", formulierten die Experten.

Auf Unternehmensebene setzte sich der Mangel an Nachrichten am österreichischen Aktienmarkt fort. Die Abwärtsbewegung der Aktienkurse ging in Wien quer durch die verschiedenen Bereiche. Ans untere Ende der Kursliste rutschten die Titel von AT&S, Schoeller-Bleckmann und Semperit mit Abschlägen von jeweils mehr als fünf Prozent. Bei der Addiko Bank, DO&CO und beim Verbund gab es Abschläge von jeweils fast vier Prozent zu sehen.

Andritz <AT0000730007> fielen ungeachtet einer etwas positiveren Expertenmeinung um 3,5 Prozent auf 29,54 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs <US38141G1040> haben im Rahmen einer Sektorstudie das Kursziel für die Aktien des steirischen Maschinenbaukonzerns von 39,0 auf 40,0 Euro nach oben revidiert. Die Anlageempfehlung wurde mit "Buy" bekräftigt.

Im Finanzbereich ermäßigten sich Vienna Insurance Group <AT0000908504> und Bawag <AT0000BAWAG2> jeweils mehr als drei Prozent. Die schwergewichteten Banken Erste Group <AT0000652011> (minus 0,2 Prozent) und Raiffeisen Bank International <AT0000606306> (minus 0,8 Prozent) hielten sich besser als der Gesamtmarkt.

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