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Aktien Wien Schluss: Leichte Verluste - Telekom Austria nach Zahlen gesucht

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch leicht im Minus geschlossen. Der ATX <AT0000999982> fiel um 0,45 Prozent auf 3247,95 Punkte. Der breiter gefasste ATX Prime verlor 0,42 Prozent auf 1655,56 Punkte. An anderen Börsen gab es zwar kleine Pluszeichen, die Bewegungen hielten sich aber ebenfalls in Grenzen. Viele Marktteilnehmer dürften die am Abend angesetzte Zinsentscheidung der US-Notenbank abgewartet haben.

Eine Änderung der Geldpolitik gilt als unwahrscheinlich. "Das FOMC-Protokoll vom März und die jüngsten Kommentare von Fed-Offiziellen deuten auf eine breite Unterstützung des aktuellen geldpolitischen Kurses hin", schreiben die Analysten der Unicredit. Von den begleitenden Kommentaren von Fed-Chef Powell bei der anschließenden Pressekonferenz erhoffen sich Anleger aber Hinweise auf die künftigen Schritte.

Die Vorgaben sind dabei durchwachsen, denn der laufenden Konjunkturerholung steht eine weiter angespannte Lage am Arbeitsmarkt gegenüber. Die Analysten der Helaba erwarten daher erste Zinserhöhungen erst 2023, sehen aber Chancen, dass die Anleihenkäufe schon im Dezember zurückgefahren werden.

Für Impulse sorgte die laufende Ergebnisberichtssaison. So legten die Aktien der Telekom Austria <AT0000720008> nach den am Vorabend gemeldeten Quartalszahlen 3,46 Prozent zu. Die Telekom hat im ersten Quartal deutlich höhere Gewinne erzielt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten der Erste Group schreiben in einer ersten Reaktion von überraschend gut ausgefallenen Zahlen.

Stark gesucht waren auch die Bankwerte. Bawag <AT0000BAWAG2>-Aktien stiegen um 1,27 Prozent. Aktien der Raiffeisen Bank International <AT0000606306> gewannen trotz ihres Dividendenabschlags 1,12 Prozent. Auch an anderen Börsen fanden sich Bankwerte unter den Gewinnern. So konnten Deutsche Bank <DE0005140008> und Lloyds <GB0008706128> nach Meldung von Zahlen kräftig zulegen. Tagesgewinner waren Frequentis mit einem Plus von 3,31 Prozent. Die größten Verlierer waren FACC mit einem Minus von 4,23 Prozent.