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Aktien Osteuropa: Abermals einheitlich höher

·Lesedauer: 3 Min.

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Dienstag wie schon am Vortag einheitlich im Plus geschlossen. Besonders deutlich aufwärts ging es dabei in Prag und Moskau, während die Kursgewinne in Budapest und Warschau etwas moderater ausfielen. Wie auch an den westeuropäischen Börsen wirkte die Hoffnung auf ein weiteres Konjunkturpaket in den USA unterstützend.

An der Prager Börse zog der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> um 1,32 Prozent auf 874,33 Punkte an. Stark gefragt waren die Bankaktien Erste Group <AT0000652011> mit plus 4,05 Prozent, Komercni Banka <CZ0008019106> mit plus 2,65 Prozent und Moneta mit plus 2,61 Prozent. Sie nahmen die obersten drei Plätze im Leitindex ein.

Klare Kursgewinne verzeichneten daneben die Titel des Medienkonzerns CETV <BMG200452024> mit 1,44 Prozent und die Papiere des Mobilfunkers O2 C.R. mit 0,91 Prozent. Nur moderat aufwärts ging es für die schwer gewichtete Versorgeraktie CEZ <CZ0005112300> mit 0,34 Prozent.

Kursverlierer gab es im PX nur zwei. Die Anteile des Spirituosenherstellers Stock büßten 1,39 Prozent ein und die Aktien des Softwarekonzerns Avast gaben um 0,57 Prozent nach.

An der Moskauer Börse endete der Handelstag wie in Prag mit deutlichen Kursgewinnen. Der russische Leitindex RTS stieg um 0,92 Prozent auf 1168,56 Zähler.

In Budapest legte der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> um 0,55 Prozent auf 33 651,55 Punkte zu. Auf Unternehmensseite sorgten Medienberichte für Aufsehen, wonach sich in einem Werk des Öl- und Gaskonzerns Mol <HU0000068952> im Nordosten Ungarns rund 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben sollen. Eine starke Kursreaktion blieb jedoch aus, die Aktien des Unternehmens verloren 0,24 Prozent.

In einer ähnlichen Größenordnung abwärts ging es für die Papiere von MTelekom <HU0000073507> mit einem Minus von 0,55 Prozent. Auf der Gewinnerseite standen dagegen die Anteile der OTP Bank <HU0000061726> mit einem Plus von 1,52 Prozent und die Titel des Pharmakonzerns Gedeon Richter mit einem Kurszuwachs von 0,31 Prozent.

Leichte Kursgewinne verzeichnete die Warschauer Börse. Der polnische Leitindex Wig-20 beendete den Handelstag mit einem Plus von 0,21 Prozent auf 1735,45 Punkten. Der breite gefasste Wig stieg um 0,20 Prozent auf 50 113,97 Zähler.

Deutliche Zuwächse verzeichneten auch in Warschau Bankaktien, allen voran die in den vergangenen Wochen sehr schlecht gelaufenen Titel der Alior Bank mit einem Plus von 8,12 Prozent. Die Titel des Konkurrenten Pekao gewannen 6,19 Prozent. Klar fester tendierten außerdem Santander Bank Polski mit plus 4,38 Prozent, PKO Bank Polski mit plus 3,70 Prozent und mBank mit plus 2,20 Prozent.

Belastet wurde der Wig-20 dagegen von den starken Abschlägen der Aktien des Spieleherstellers CD Projekt mit einem Minus von 5,99 Prozent. Auch die Titel des Energiekonzerns PGE zeigten sich mit einem Kursabschlag von 4,01 Prozent sehr schwach. Das Unternehmen hatte angekündigt, bei den zu Verkauf stehenden polnischen Vermögenswerten des tschechischen Stromkonzerns CEZ mitbieten zu wollen, dabei jedoch eingeschränkt, dass es möglicherweise nur an einigen ausgewählten interessiert sei.