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Aktien Frankfurt Ausblick: US-Notenbankaussagen helfen dem Dax auf die Sprünge

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die begleitenden Aussagen der US-Notenbank zur Zinserhöhung vom Vorabend dürften die Aktienkurse am Donnerstag kräftig anschieben. Zwar erhöhte die Fed wegen der hohen Inflation den Leitzins wie erwartet um 0,50 Prozentpunkte. Entgegen einigen Befürchtungen am Markt betonte Fed-Chef Jerome Powell aber, dass noch größere Zinsschritte derzeit nicht in Erwägung gezogen würden. Dieser Satz habe viel Angst aus dem Markt genommen, schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Im späten Handel an der Wall Street sowie am Morgen in Asien wurden die Kurse davon beflügelt. Auch der Dax <DE0008469008> wird davon angetrieben, wie der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex knapp eine Stunde vor dem Xetra-Start mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 14 280 Punkte signalisierte. Beim EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeichnet sich ein um 2,3 Prozent höherer Beginn ab.

Neben der hohen Inflation halte die Fed auch fest, dass sich die Wirtschaft langsamer und schwächer entwickelt, merkte Altmann an. Sowohl der Corona-Lockdown in China als auch der Krieg in der Ukraine würden von der Fed explizit als wachstumshemmend genannt. Alles in allem fahre die Fed im Rahmen des Erwartbaren "den mildestmöglichen Kurs".

Neben den geldpolitischen Signalen könnte am Donnerstag auch die weiter laufende Bilanzsaison für positive Impulse sorgen, mit Quartalszahlen von Airbus <NL0000235190>, Vonovia <DE000A1ML7J1>, Zalando <DE000ZAL1111> und BMW <DE0005190003> aus dem Dax sowie von vielen Unternehmen aus dem MDax <DE0008467416> und SDax <DE0009653386>.

Airbus gewannen auf Tradegate 4,8 Prozent zum Xetra-Schluss. Der Flugzeughersteller habe starke Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analystin Daniela Costa von Goldman Sachs.

Der Autobauer BMW war im ersten Quartal profitabler als erwartet. Die Papiere verteuerten sich auf Tradegate um 2,1 Prozent zum Xetra-Schluss. Die Titel des Immobilienkonzerns Vonovia legten um 2,4 Prozent zu. Zahlenwerk und Ausblick zeichneten ein gemischtes Bild, seien letztlich aber gut genug für steigende Kurse, sagte ein Händler. Zalando gaben um 0,4 Prozent nach. Die Zeit hoher Wachstumsraten sei für den Online-Modehändler vorbei, merkte ein Händler an.

Lufthansa <DE0008232125> kamen um 3,1 Prozent voran nach optimistischen Aussagen zur Sommersaison.

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