Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.570,36
    +51,23 (+0,33%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.103,03
    +38,20 (+0,94%)
     
  • Dow Jones 30

    34.926,84
    -131,68 (-0,38%)
     
  • Gold

    1.800,40
    +0,60 (+0,03%)
     
  • EUR/USD

    1,1818
    -0,0008 (-0,07%)
     
  • BTC-EUR

    33.430,76
    +1.176,69 (+3,65%)
     
  • CMC Crypto 200

    926,49
    -3,44 (-0,37%)
     
  • Öl (Brent)

    72,49
    +0,84 (+1,17%)
     
  • MDAX

    35.200,70
    +269,45 (+0,77%)
     
  • TecDAX

    3.661,67
    +38,18 (+1,05%)
     
  • SDAX

    16.442,06
    +147,49 (+0,91%)
     
  • Nikkei 225

    27.581,66
    -388,56 (-1,39%)
     
  • FTSE 100

    7.016,63
    +20,55 (+0,29%)
     
  • CAC 40

    6.609,31
    +77,39 (+1,18%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.709,02
    +48,44 (+0,33%)
     

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax versucht nach Kurseinbruch Stabilisierung

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist nach dem Kurseinbruch des Dax <DE0008469008> zu Wochenbeginn weiter mit einem nervösen Handel zu rechnen. Der X-Dax als Indikator für den hiesigen Leitindex lässt am Dienstag einen Start bei 15 175 Punkten und damit 0,28 Prozent über dem Vortagesschluss erwarten. Am frühen Morgen aber hatte sich noch eine Erholung auf bis zu 15 227 Punkte angedeutet. Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeichnet sich ein Plus von 0,4 Prozent ab.

Wieder aufgeflammte, massive Corona-Sorgen hatten den Dax am Montag aus seinen ruhigen Bahnen in Sichtweite des Rekordhochs von 15 810 Punkten geworfen. Mit einem Minus von mehr als zweieinhalb Prozent trübte sich das charttechnische Bild zumindest kurzfristig massiv ein. Der Aufwärtstrend seit dem Corona-Tief im März 2020 konnte jedoch auch mit dem Rutsch auf zeitweise 15 048 Punkte noch knapp verteidigt werden. Als Unterstützungen dürften neben der runden Marke von 15 000 Punkten auch ein Tief aus dem Mai diesen Jahres bei 14 961 Punkten Beachtung finden.

Die Devisenexperten der Commerzbank sprachen vom "Sommerblues": "Aktien im Minus, Rohstoffe im Minus. Die Ausbreitung der Delta-Variante dämpft den Konjunkturoptimismus", so ihr Fazit. "Das Hightlight der Woche, die Sitzung der Europäischen Zentralbank, steht erst am Donnerstag auf der Agenda. Von daher dürfte auch heute die allgemeine Stimmung dominierender Treiber sein." Ob sie sich schnell aufhelle, lasse sich kaum abschätzen.

Der Anstieg der Volatilitätsindizes in Europa zeige, wie nervös die Anlegerinnen und Anleger geworden seien, ordnete Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners das aktuelle Geschehen ein. Die Entwicklung mache auch deutlich, dass einige von dem Ausverkauf auf dem falschen Fuß erwischt worden seien.

Altmann beobachtete nach dem Verlassen des Seitwärtskanals des Dax am Montag ein deutlich erhöhtes Verkaufsinteresse: "Bisher haben die Börsen vor allem davon gelebt, dass die Verkaufsbereitschaft niedrig war. Sollte die Verkaufsbereitschaft hoch bleiben oder bei weiteren Kursverlusten sogar noch zunehmen, dann sind weitere Kursverluste durchaus möglich."

Unternehmensseitig richtet sich das Interesse der Anleger an diesem Dienstag insbesondere auf ProSiebenSat.1 <DE000PSM7770>. Der Medienkonzern erhöhte seine Prognose für das laufende Jahr erneut.

ProSiebenSat.1 habe ein starkes Wachstum der Werbeeinnahmen und der Erlöse verzeichnet, schrieb Analyst Daniel Kerven von der US-Bank JPMorgan. Trotz der angehobenen Jahresziele sei der Ausblick aber immer noch konservativ und reflektiere damit die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Delta-Variante. Damit gebe es aber Luft für weitere Anhebungen in der zweiten Jahreshälfte. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Papiere des Medienkonzerns fast drei Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Montag.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.