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Aktien Europa: Leichte Verluste - Konsolidierung geht weiter

PARIS/LONDON (dpa-AFX) -Die europäischen Börsen haben am Dienstag ihre Konsolidierung vom Vortag fortgesetzt. Der Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank am Mittag um 0,36 Prozent auf 4338,71 Punkte. Der französische Cac 40 FR0003500008 verlor 0,52 Prozent auf 7227,54 Zähler. Der britische FTSE 100 GB0001383545 gab um 0,47 Prozent auf 7425,75 Punkte nach.

Nach den deutlichen Zuwächsen in den Vorwochen kamen die Verluste nicht überraschend, zumal wichtige Konjunktursignale auf dem Plan stehen. "Die in dieser Woche anstehenden Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA dürften Anleger vor allem bei Neuengagements vorsichtiger werden lassen", hieß es von Helvetia Wertpapieranalyse.

Zudem könnte sich die Zuversicht, die in dem jüngsten Anstieg zu Ausdruck kam, als unangemessen erweisen. "Ich habe die Befürchtung, dass die Märkte ein wenig zu optimistisch auf die USA blicken", warnte Marktstratege Ron Temple von der Fondsgesellschaft Lazard. "Zusammen mit der Eurozone und Großbritannien erwarte ich auch dort eine relative Stagnation gegenüber dem Post-Corona-Boom."

Unter Druck standen Luxusgüterwerte. Den Unternehmen machten anhaltende Zweifel an der Erholung in China als wichtigem Absatzmarkt zu schaffen, hieß es am Markt. Hinzu kamen Kurszielsenkungen für Richemont CH0210483332 durch die Banken HSBC und Societe Generale. Die Aktie fiel um 2,1 Prozent, LVMH FR0000121014 sanken um 2,6 Prozent.

Dagegen zogen Novartis CH0012005267 leicht an. Der Pharmariese setzte sich auf einem Investorentag ein höheres Wachstumsziel für den Umsatz. Für die kommenden Jahre strebt der Pharmakonzern ein Umsatzplus von jährlich fünf Prozent an, bislang waren es vier Prozent.

Unter den Nebenwerten waren Rolls-Royce GB00B63H8491 mit 6,7 Prozent Aufschlag gefragt. Der Triebwerkshersteller will in den kommenden Jahren im Tagesgeschäft deutlich mehr verdienen.

Auch Easyjet GB00B7KR2P84 legten zu. Zwar habe sich die Fluggesellschaft vorsichtig zu den Aussichten für das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres geäußert, sei zugleich aber zu Dividendenzahlungen zurückgekehrt, betonte Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets.