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Aktien Europa: Erholung geht weiter - Rückenwind von US-Börsen hilft

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Erholung an Europas Börsen hat sich am Montag fortgesetzt. Sie folgten damit ebenso wie Asiens Aktienmärkte der freeundlichen US-Vorgabe.

Um die Mittagszeit zog der EuroStoxx 50 <EU0009658145> um 1,28 Prozent auf 3521,58 Zähler an. Damit knüpfte der Eurozonen-Leitindex an seine starke Entwicklung vom Freitag an, dank der er seinen Wochenverlust deutlich eingedämmt hatte. Der französische Cac 40 <FR0003500008> gewann zuletzt 1,27 Prozent auf 6112,89 Punkte und der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 1,33 Prozent auf 7254,35 Punkte zu.

Im europäischen Branchenvergleich gab es zu Wochenbeginn fast nur Gewinner. Am besten im marktbreiten Stoxx Europe 600 <EU0009658202> schlugen sich die Subindizes der Rohstoff- sowie der Öl- und Gaskonzerne mit Gewinnen von dreieinhalb und drei Prozent.

Dagegen schafften die Indizes der Lebensmittel- und Getränkehersteller, Medizinunternehmen und Telekomkonzerne nur moderate Aufschläge, während der Versorgerindex knapp im Minus notierte. Die Branchen gelten allesamt als defensiv, sind bei den Anlegern also eher in einem schwachen Marktumfeld gefragt.

Der Wasserstoffkonzern Nel ASA <NO0010081235> profitierte mit einem Kurssprung von fast 15 Prozent von einem Rekordauftrag. Der Wert des wichtigen Auftrags, den die Tochter Nel Hydrogen Electrolyser AS für einen Wasser-Elektrolyseur mit einer Leistung von 200 Megawatt erhalten habe, liege zwar unter dem Durchschnittswert bisheriger vergleichbarer Projekte, schrieb Jefferies-Analyst Will Kirkness. Er entspreche aber rund 21 Prozent seiner Umsatzschätzung für 2023 und untermauere die Konsenserwartungen für die Norweger.

Goldman-Analystin Zoe Clarke sprach von einem bedeutender Schritt zur Erreichung der nach oben geschraubten Unternehmensambitionen. Andere Wasserstofftitel wie ITM POWER und Ceres verteuerten sich um knapp zwölf beziehungsweise mehr als fünf Prozent.

Die Aktien des Essenslieferdienstes Deliveroo <GB00BNC5T391> litten nur anfangs unter dem für das zweite Quartal berichteten schwachen Wachstum sowie den gesenkten Jahreszielen - zuletzt schafften sie ein Plus von knapp fünf Prozent. Jefferies-Analyst Giles Thorne verwies darauf, dass mit dem beibehaltenen Margenausblick nun ein geringerer operativer Verlust zu erwarten sei als bisher.

Derweil startete das vom britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline <GB0009252882> (GSK) abgespaltene Konsumgüterunternehmen Haleon <GB00BMX86B70> unspektakulär an die Börse: Nach einem ersten Kurs von 330 Pence, der das Unternehmen mit rund 30 Milliarden Pfund bewertete, kosteten die Titel zuletzt noch 321. Damit avancierte das Unternehmen mit Marken wie Dr.-Best-Zahnbürsten, dem Schmerzgel Voltaren oder der Zahnpasta Sensodyne allerdings auf Anhieb zu einem der größten börsennotierten Unternehmen in Großbritannien.

Für die GSK-Aktien ging es angesichts der Haleon-Abspaltung um fast 20 Prozent bergab. Die GSK-Aktionäre bekamen je Papier einen Haleon-Titel ins Depot gebucht. Inklusive dessen Wert war die Haleon-Abspaltung für die GSK-Anteilseigner im Großen und Ganzen ein Nullsummenspiel.

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