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Ölpreise erholen sich etwas

SINGAPUR (dpa-AFX) -Die Ölpreise haben sich am Mittwoch ein Stück weit von ihren Verlusten in den letzten beiden Handelstagen erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete 86,40 US-Dollar. Das waren 1,38 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember stieg um 1,35 Dollar auf 82,37 Dollar.

Am Ölmarkt besteht aber weiterhin die Sorge, dass sich der Gaza-Krieg auf andere Länder im Nahen Osten ausweiten könnte. Dies wiederum könnte die für den weltweiten Handel wichtigen Rohöl-Lieferungen zwischen dem Persischen Golf und dem Arabischem Meer beeinträchtigen, was eine Verknappung des Öl-Angebotes zur Folge hätte. Auch in der Nacht zum Mittwoch hätten israelische Bodentruppen im Verbund mit der Luftwaffe und der Marine mehrere "Terrorziele" im gesamten Gazastreifen angegriffen, darunter Kommandozentralen und Terrorzellen der islamistischen Hamas, teilte die israelische Armee mit.

Abseits des Krieges gibt es indes Anzeichen dafür, dass die Nachfrageaussichten ins Wanken geraten sind. So habe es enttäuschende Nachrichten über die chinesische Wirtschaft gegeben, schrieb Analyst Charlie Lay von der Commerzbank. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sei schwächer als erwartet ausgefallen. Er sei damit dem am Dienstag veröffentlichten, schwachen offiziellen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe gefolgt. Dieser fiel ebenfalls unter die 50er-Marke und signalisiert eine Schrumpfung der Wirtschaft. China ist einer der weltweit wichtigsten Öl-Importeure.

Rohöl habe sich nach dem zusätzlichen Einbruch vom Dienstag stabilisiert, sagte Ole Hansen, Rohstoff-Stratege bei der Saxo Bank. Die Risikoprämien, die zu Beginn des Gaza-Krieges eingepreist worden seien, seien inzwischen wieder ausgepreist worden. Der Fokus richte sich nun auf die Wachstumssorgen und die saisonale Nachfrageschwäche.