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Zweiter Omikron-Fall in Israel - Reisebeschränkungen in Kraft

·Lesedauer: 1 Min.

TEL AVIV (dpa-AFX) - In Israel ist ein zweiter Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus identifiziert worden. Der israelische Rundfunk berichtete am Montag, es handele sich um eine geimpfte Frau, die aus Südafrika nach Israel zurückgekehrt sei. Sie sei in gutem Zustand. Das Gesundheitsministerium bemühe sich nun, Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Außerdem würden noch elf Verdachtsfälle einer Infektion mit der Omikron-Variante geprüft, berichtete die Zeitung "Haaretz".

Die israelische Regierung hatte am Sonntag beschlossen, zur Eindämmung der neuen Variante die umstrittene Handy-Überwachung von Erkrankten wieder einzuführen.

In der Nacht zum Montag traten in Israel außerdem neue Reisebeschränkungen in Kraft. Bis auf Weiteres müssen alle Personen, die aus einem beliebigen Land nach Israel zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis - bei der Einreise mindestens drei Tage lang isoliert werden. Für Ausländer gilt für zunächst zwei Wochen ein Einreiseverbot.

Die Omikron-Variante (B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als "besorgniserregend" ein. Die vierte Corona-Welle gilt in Israel zwar als überwunden. Zuletzt gab es jedoch einen Neuanstieg der Infektionsfälle, Experten sehen den möglichen Beginn einer fünften Welle.

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