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Zahl der Arbeitslosen könnte wegen Ukraine-Flüchtlingen steigen

NÜRNBERG/HAMBURG (dpa-AFX) - Die Bundesagentur für Arbeit wird am Donnerstag bei der Vorlage ihrer Juni-Statistik aller Voraussicht nach erstmals seit Monaten wieder steigende Arbeitslosenzahlen verkünden. Grund ist vor allem die Änderung des Rechtskreises für die Ukraine-Flüchtlinge. Erstmals sind sie im Juni offiziell Hartz-IV-Empfänger und haben damit Anspruch auf Unterstützung aus dem Haushalt der Bundesagentur für Arbeit. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte der rund 200 000 registrierten Ukraine-Flüchtlinge in der Arbeitsmarktstatistik auftauchen werden.

Die Juni-Bilanz wird die letzte sein, die der scheidende Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele, vorstellen wird. Er scheidet Ende des Monats aus seinem Amt aus. Neue Vorstandschefin wird dann die frühere SPD-Chefin und Ex-Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Scheele wird seine letzte Arbeitsmarkt-Pressekonferenz von seiner Heimatstadt Hamburg aus geben.

Größtes Problem des Arbeitsmarktes bleibt auch im Juni nach Ansicht von Fachleuten der Mangel an geeignetem Personal. Deshalb dürfte die Aufnahme der Ukrainer zu kompensieren sein, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Vorfeld befand. Längerfristig könnte der Arbeitsmarkt allerdings durch konjunkturelle Probleme infolge explodierender Energie- und Lebensmittelpreise belastet werden. Im Mai waren bundesweit 2,26 Millionen Menschen ohne Job.

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