Deutsche Märkte öffnen in 52 Minuten

Wordpress lässt Blogger Geld verdienen

Bei Wordpress können Blogger ab sofort ihren Lesern Abos anbieten und so regelmäßig Geld verdienen.

Reich wird man als Blogger wohl nur im Ausnahmefall. Doch für seine Arbeit abseits von Werbung regelmäßig ein wenig Geld zu bekommen, das wäre ja schon etwas - wie Wordpress nun erkannt hat.

San Francisco (dpa/tmn) - Wordpress-Blogger haben ab sofort die Möglichkeit, ihren Lesern Abos anzubieten und so regelmäßig Geld mit ihrem Blog zu verdienen.

Das gilt nicht nur für Blogger, die ihr Angebot kostenpflichtig direkt bei Wordpress.com hosten lassen, sondern auch für jene, die die freie Blog-Software in Eigenregie auf einem Server betreiben - vorausgesetzt, sie haben ein kostenpflichtiges Jetpack-Funktionspaket gebucht.

Hinter dem Abo-System (Recurring Payments) steckt der Bezahldienstleister Stripe, wie Wordpress erklärt. Dort müssen sich Blogger in einem ersten Schritt ein Nutzerkonto einrichten. Dann können sie in ihrem Blog Abo-Buttons einfügen und jeweils Zahlungsdetails festlegen. Dazu gehören etwa Währung, Betrag oder Zahlungsfrequenz.

Es gibt aber auch die Option, dass jeder Leser zahlen kann, was er für angemessen hält. Eine genaue Anleitung zum Einrichten des Abo-Systems findet sich im Supportbereich der Wordpress-Seite. Wordpress verdient bei jedem Abo zwischen 2 und 8 Prozent Provision mit. Stripe verlangt noch einmal 2,9 Prozent und berechnet zudem 30 US-Dollar-Cent (rund 27 Euro-Cent) pro Bezahlvorgang.