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Wofür steht BYD und was macht das Unternehmen?

BYD und Elektroautos sind untrennbar miteinander verknüpft. Doch steckt mehr hinter diesem Namen.

A view of vehicles parked outside at a BYD car dealership in Shanghai, China, February 3, 2023. REUTERS/Aly Song (Aly Song / reuters)

BYD hier, Tesla dort: Nicht selten werden diese beiden Namen im Zweiklang genannt. Das zeigt bereits, dass es sich auch bei dem chinesischen Unternehmen um einen Elektroautobauer handelt, der eine gewisse Reichweite besitzt.

Hinter dem Ausdruck BYD Auto steckt im Original (das heißt, nach Pinyin, der offiziellen Romanisierung des Hochchinesischen) der Unternehmensname Bǐyǎdí Qìchē. Der offizielle westliche Name ist hingegen BYD Auto Company Limited. BYD Auto ist jedoch eigentlich bloß ein Teilbereich des chinesischen Mischkonzerns BYD Company Limited. Trotzdem ist es in der Regel die Automobilsparte, die die meiste Aufmerksamkeit auf sich vereint und bei der die Wirtschaftswelt auf Ergebnisse und Neuigkeiten schaut.

Interessanter als die bloße Herkunft des Namens ist jedoch, welches Unternehmen mit welcher Reichweite sich dahinter versteckt. Yahoo Finanzen hat die Antwort auf einen bunten Strauß vielfältiger Fragen.

BYD: Was macht das Unternehmen?

Ähnlich wie Tesla hat BYD Auto eine ganze Reihe an verschiedener Elektroautomobile auf dem Markt. Seit dem Jahre 2015 galten die Chinesen sogar gemessen am Absatz als das größte Unternehmen im Bereich der Elektroautomobile. Im Jahre 2023 konnte Tesla den Asiaten jedoch die Pole-Position wieder streit machen.

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BYD kam im Gesamtjahr 2022 auf einen Absatz in Höhe von ca. 910.000 Elektroauto-Einheiten. Zum Vergleich: Tesla schaffte es wiederum auf 1,3 Mio. abgesetzter Fahrzeuge. Kumuliert hat BYD gemäß dem Portal Elektroauto-News.net im Jahr 2022 insgesamt rund 1,8 Mio. Fahrzeuge verkauft, einen gewissen Anteil noch mit Plug-In-Hybrid- oder auch sonstigem Antrieb. Verstecken müssen sich die Asiaten daher hinter anderen Branchengrößen definitiv nicht.

Der Konzern BYD schafft es nicht nur auf einen Jahresumsatz in Höhe von 256,8 Mrd. Hong-Kong-Dollar (umgerechnet 32,7 Mrd. US-Dollar). Nein, sondern der Gesamtkonzern aus Shenzhen ist mit einem Nettoergebnis von ca. 600 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2022 außerdem profitabel gewesen. Doch auch Absatz und die finanziellen Kennzahlen spiegeln lediglich einen Teil der bisherigen Erfolgsgeschichte des Unternehmens wider.

Weitere interessante Fakten zu dem Autobauer

Der Mutterkonzern BYD ist im Jahre 1995 gegründet worden und hat es sich zur Mission gemacht, technische Innovation für ein besseres Leben zu ermöglichen. Die Elektromobilität ist dabei ein wesentlicher Teil und Umsatzbringer bei der Erreichung dieses übergeordneten Konzernziels. Erst seit dem Jahre 2003 ist der Konzern jedoch in der Automobilbranche aktiv, beziehungsweise hat zu diesem Zeitpunkt seine ersten Automobile gefertigt und verkauft.

Inzwischen gehören zu BYD Auto Elektromobile in jeder Hinsicht. Egal ob Kleinstwagen, wie der elektrische e1 oder auch ein SUV wie der Song Plus aus dem Hause der Asiaten: Alles ist vertreten. Sogar ein Sportwagen ist mit dem Yangwang U9 auf dem Markt, Autos aus der Mittelklasse und der oberen Mitteklasse gehören selbstverständlich auch zur Produktpalette dazu.

Internationale Bekanntheit erlangte das Unternehmen vor allem durch den Einstieg von Warren Buffett im Jahre 2008. Der Großaktionär reduziert zwar in den vergangenen Quartalen sein Aktienpaket an dem Unternehmen sukzessive, hat jedoch über eine lange Zeit an der Erfolgsgeschichte mit profitiert und seine Investition vervielfacht.

Kurzum: BYD ist heute ein Weltkonzern, hinter dem eigentlich ein Mischkonzern steckt, der jedoch primär für seine Automobilsparte bekannt ist. Dennoch gibt es viele Facetten, die man zu dem Namen kennen sollte. Eine bewegende Vergangenheit liegt bereits hinter dem Konzern, der als Ganzes 94 Mrd. US-Dollar wert ist und seit nicht einmal drei Jahrzehnten existiert.