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Kolumne "Meine Woche": Der Tag der Entscheidung

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. So oft hat man Michael Müller selten im Fernsehen oder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesehen. Müller, der derzeit den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz inne hat, ist wegen der Corona-Krise immer in vorderster Front dabei. Bei den Pressekonferenzen nach den Beratungen mit Merkel und seinen Amtskollegen trägt Müller dann die Positionen der Länder vor, auch als Gesprächspartner in Nachrichtensendungen wie den „Tagesthemen“ oder dem „heute journal“, als Gast in Talksendungen wie bei „Markus Lanz“ ist Berlins Regierender Bürgermeister derzeit sehr gefragt. Besonders nach dem Krach am vergangenen Montag.

Bei dem Treffen mit Merkel sei es hoch hergegangen, berichten Teilnehmer. Denn aus dem Bundeskanzleramt war noch am Sonntagabend, um 21.55 Uhr, eine Beschlussvorlage zur Eindämmung der Corona-Pandemie bekannt geworden, die es wahrlich in sich hatte. So sollten die Kontakte weiter massiv eingeschränkt werden. Vor allem die Idee, dass Kinder und Jugendliche sich nur mit einem (!) Freund treffen dürfen, sorgte für Empörung. Aber es gab auch Pläne für eine umfassende Maskenpflicht an allen Schulen, für die Halbierung der Schulklassen, für eine Schnupfen-Quarantäne.

Schon am Sonntagabend war die Empörung groß, weil diese Regelungen nicht mit den Ministerpräsidenten abgesprochen waren. Am Montagvormittag verschwanden die meisten Pläne, auch die Ein-Freund-Regelung aus der Beschlussvorlage. Es gab ein neues Papier aus dem Kanzleramt, dann noch ein weiteres von den...

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