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Wissing weist NRW-Kritik an zu langsamem Brückenneubau zurück

LÜDENSCHEID (dpa-AFX) - Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Kritik aus dem vom Grünen-Politiker Oliver Krischer geführten NRW-Verkehrsministerium zurückgewiesen, wonach es beim Neubau der gesperrten A45-Brücke Rahmede zu langsam vorangehe. "Ich finde, alle sollten bei der Wahrheit bleiben", sagte Wissing am Donnerstag bei einem Ortstermin unter der Brücke in Lüdenscheid. "Und die Wahrheit ist: Hier wird schnell gearbeitet, hier wird mit besonderem Engagement gearbeitet, und es gibt keinerlei Verzögerungen."

Es gehöre zum Respekt gegenüber der Bevölkerung vor Ort, mit Wahrhaftigkeit und Fakten zu argumentieren und nicht die Unwahrheit zu sagen, sagte Wissing. Die betroffene Strecke gilt als wichtigste Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Frankfurt am Main.

Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium hatte vor einem Spitzengespräch Krischers mit dem Bundesverkehrsminister einen verbindlichen Zeitplan für den Neubau der Brücke bei Lüdenscheid sowie ein Beschleunigungskonzept und schnellere Entscheidungen gefordert. "Es ist nicht erkennbar, dass das Vorhaben "Rahmede-Talbrücke" als ein "Sonderfall" vom Bundesverkehrsministerium mit Nachdruck verfolgt wird", heißt es in einem Sieben-Punkte-Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Wissing machte sich am Donnerstag mit anderen Entscheidungsträgern ein Bild von der Baustelle. Die gesperrte marode Talbrücke sorgt seit acht Monaten für überlastete Ausweichstrecken und Unmut bei Anwohnern und Pendlern. Die Brücke auf der A45 soll im Dezember gesprengt und dann neu gebaut werden. Die Autobahn GmbH des Bundes geht bislang davon aus, dass der Neubau ab der Sperrung etwa fünf Jahre, also bis 2026, dauert.