Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.787,73
    -200,97 (-1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.599,55
    -41,82 (-1,15%)
     
  • Dow Jones 30

    30.814,26
    -177,26 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.826,50
    -24,90 (-1,34%)
     
  • EUR/USD

    1,2080
    -0,0075 (-0,62%)
     
  • BTC-EUR

    29.921,05
    -1.219,85 (-3,92%)
     
  • CMC Crypto 200

    691,62
    -43,52 (-5,92%)
     
  • Öl (Brent)

    52,17
    -1,40 (-2,61%)
     
  • MDAX

    31.035,92
    -536,16 (-1,70%)
     
  • TecDAX

    3.262,41
    -29,51 (-0,90%)
     
  • SDAX

    15.048,80
    -337,17 (-2,19%)
     
  • Nikkei 225

    28.519,18
    -179,08 (-0,62%)
     
  • FTSE 100

    6.735,71
    -66,25 (-0,97%)
     
  • CAC 40

    5.611,69
    -69,45 (-1,22%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.998,50
    -114,14 (-0,87%)
     

Zu wenig Chips: Kurzarbeit im Daimler-Werk Rastatt

Hubik, Franz
·Lesedauer: 1 Min.

Lieferengpässe bei Halbleitern legen Teile der Kompaktwagen-Produktion des Autokonzerns lahm. Die Elektromodelle der EQ-Serie erhalten nun Priorität.

Auch der Stuttgarter Autobauer Daimler leidet unter dem globalen Engpass bei Halbleitern. Die Folge: Der Mercedes-Hersteller kämpft mit Schwierigkeiten in der Produktion. Konkret wird in Folge des Chipmangels ab Freitag im Kompaktwagenwerk des Dax-Konzerns in Rastatt kurzgearbeitet, bestätigte am Dienstag eine Unternehmenssprecherin. Zuvor hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ darüber berichtet.

Wie lange die Kurzarbeit andauern wird, ist aktuell noch unklar. Gegenwärtig bestehe weltweit ein Lieferengpass an bestimmten Halbleiterkomponenten, betonte Daimler. Auf derartige Schwankungen könne man dank hoher Flexibilität in den Werken kurzfristig reagieren. Bei Mercedes in Rastatt arbeiten rund 6.500 Beschäftigte. Das Unternehmen ist der größte industrielle Arbeitgeber in der Region.

Neben der A-Klasse produziert Daimler in Rastatt auch die B-Klasse und den GLA sowie künftig den vollelektrischen EQA. Auf den Anlauf des zweiten Stromers von Mercedes unter der Marke EQ soll der Halbleiter-Engpass laut Daimler zunächst keine Auswirkungen haben. „Die Mercedes-EQ-Elektrooffensive wird weiter mit höchster Priorität fortgesetzt“, hieß es.

Man beobachte die Situation genau und stimme sich eng mit den Lieferanten ab. Um Aussagen zu den konkreten Auswirkungen machen zu können, sei es aber noch zu früh. Neben Daimler leidet aktuell vor allem der Volkswagen-Konzern unter fehlenden elektronischen Bauteilen für seine Fahrzeuge. Mehr als 100.000 Auto können bei den Wolfsburgern dieses Jahr deshalb möglicherweise nicht gebaut werden.

Mit Agenturmaterial