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"Es war wohl einer meiner größten Fehler": Wofür Prinz Harry sich bis heute schämt

Es war ein Riesenskandal, als 2005 Fotos von Prinz Harry (38) auftauchten, die ihn bei einer Party in einer Nazi-Uniform zeigten. Der Blaublüter denkt heute noch mit Schaudern daran, was ihn damals geritten hatte, ausgerechnet so ein Kostüm zu tragen.

"So geschämt"

Denn der Anblick eines Mitglieds der britischen Königshauses mit einem Hakenkreuz lässt unschöne Erinnerungen aufleben. Sein Ur-Großonkel, Prinz Edward, zeigte sich in den 30er Jahren mit Nazi-Größen - wenige Jahre später flogen deutsche Bomber über London. Daran erinnern sich die Royals nur ungern, und sie hätten sicherlich darauf verzichten können, dass der Enkel der Königin es witzig fand, auf einer Party in entsprechender Uniform aufzutauchen. Der in Geschichte wohl nicht ganz so Versierte windet sich noch heute, wenn er an den Vorfall denkt: "Es war wohl einer meiner größten Fehler", gab der Brite in der Netflix-Doku 'Harry & Meghan' zu. "Ich habe mich hinterher so geschämt."

Prinz Harry versuchte es wieder gutzumachen

Gleich nach dem Foto-Skandal entschuldigte sich Prinz Harry öffentlich für seinen Fehltritt, aber er machte dann noch mehr, um sich wieder reinzuwaschen. Er traf den Obersten Rabbiner in London und sprach mit ihm. Darüberhinaus fuhr der zweifache Vater nach Berlin, um dort mit Holocaust-Überlebenden über ihre Erfahrungen zu reden. Diese Begegnungen hätten "einen großen und bleibenden Eindruck" auf ihn gemacht. "Ich hätte es ignorieren können und hätte dann die gleichen Fehler immer wieder gemacht. Aber ich habe daraus gelernt", versuchte Prinz Harry noch das Gute in seinem Fehltritt zu sehen.

Bild: Janet Mayer/startraksphoto.com/Cover Images