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WAHL/Lauterbach gegen Koalition mit Linke - Auch Heil zurückhaltend

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat sich gegen ein Bündnis seiner Partei mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl ausgesprochen. "Wir kämen in der Außen-, Verteidigungs- und Innenpolitik, aber auch in der Bewältigung der Corona- und Klimakrise nicht voran, und wir würden uns zerlegen. Ein solches Bündnis hätte keine Zukunft", sagt Lauterbach im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Wir hätten ständige Streitereien und würden wahrscheinlich das Bündnis nach kurzer Zeit auflösen müssen." Er habe eine ganz klare Präferenz für Rot-Grün. "Wenn das nicht geht, eine Ampel."

Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geht auf Distanz zur Linkspartei. "Unser Programm ist umsetzbar. Bei der Linkspartei ist mir das zu viel Wünsch-dir-was und Im-Himmel-ist-Jahrmarkt", sagte er dem "Spiegel". Man könne nicht vor einer Wahl Dinge versprechen, "die zwar nett klingen, aber nicht umsetzbar sind". Bei Koalitionen nach der Wahl gebe es ein paar Punkte, die für die SPD nicht verhandelbar seien. "Dazu gehört die außen- und sicherheitspolitische Verantwortung, unsere Mitgliedschaft in der Nato. Wer das infrage stellt, wird nicht regieren."

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