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Wahl-Chaos in der Hauptstadt geht weiter: Berliner Bezirk veröffentlicht Schätzungen statt Wahlergebnissen

·Lesedauer: 1 Min.
Stimmenabgabe im Wahllokal
Stimmenabgabe im Wahllokal

Die Wahl-Pannen in Berlin hören nicht auf. Nun soll der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Ergebnisse bei der Wahl der Bezirksverordnetenversammlung geschätzt haben. Statt Wahlergebnisse wurden fiktive Schätzungen gemeldet. Wie wirklich gewählt wurde, sei noch nicht bekannt. Darüber berichtet der RBB.

Eine Datenanalyse durch den Sender ergab, dass auf der Website der Berliner Landeswahlleitung für 22 Wahlbezirke exakt dieselben Stimmenanteile für alle Parteien genannt wurde. Darüber hinaus wurde für jeden Wahlbezirk angegeben, dass insgesamt 360 gültige und 40 ungültige Stimmen abgegeben wurden.

Echtes Wahlergebnis werde bald „nacherfasst“

Felix Lauckner, Bezirkswahlleiter von Charlottenburg-Wilmersdorf, gab gegenüber dem Sender zu, dass die Ergebnisse geschätzt wurden. „Die erfassten Ergebnisse sind Bestandteil des vorläufigen Ergebnisses“, so Lauckner. „Sofern in der Wahlnacht von einzelnen Wahlvorständen abschließend keine Ergebnisse gemeldet werden, ist in Einzelfällen eine händische oder maschinelle Schätzung auf der Grundlage des bis dahin erfassten Gesamtergebnisses zulässig.“ Erlaubt seien solche Schätzungen aber nur, „soweit keine Mandatsrelevanz ersichtlich ist“. Das tatsächliche Wahlergebnis werde in den Folgetagen „nacherfasst“.

Schon zuvor erregte die Hauptstadt bei den Wahlen Aufsehen, als am Sonntag in einigen Wahllokalen Stimmzettel fehlten oder falsch zusammengestellt waren. Es bildeten sich so lange Warteschlangen vor den Wahllokalen, dass manche Bürger sogar um 19 Uhr noch nicht gewählt hatten. Konsequenzen gab es bereits: Die Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis ist am Mittwoch zurückgetreten.

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