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VIRUS/Kramp-Karrenbauer: CDU will bis Ende März über Parteitag entscheiden

BERLIN (dpa-AFX) - Die CDU will bis Ende März entscheiden, ob sie trotz der Coronavirus-Gefahr an ihrem für den 25. April geplanten Parteitag zur Neuwahl eines Vorsitzenden festhält. Dies kündigte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Dienstag in der Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die CDU halte an ihren Planungen vorerst fest, bereite sich aber auf alle Eventualitäten vor. Zudem sei die Partei im Gespräch mit den zuständigen Behörden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte empfohlen, wegen der schnellen Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 in Deutschland Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Er hatte erklärt, angesichts zunehmender Coronavirus-Infektionen in Deutschland geschehe die Absage solcher Veranstaltungen zu zaghaft.

Zuletzt hatte es in der CDU aber noch geheißen, man halte an den Planungen für das Delegiertentreffen in Berlin fest, alle Vorbereitungen liefen ganz normal weiter. Man werde sich aber natürlich an die Vorgaben der zuständigen Gesundheitsbehörden halten.

Der Parteitag am 25. April war nötig geworden, nachdem CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer vor wenigen Wochen angekündigt hatte, sie stehe nicht als Kanzlerkandidatin zur Verfügung und werde zudem nicht erneut für den Parteivorsitz kandidieren. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten bisher Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen.