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Verdi kündigt weitere Warnstreiks in Bayern an - auch Sparkassen betroffen

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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes soll es in Bayern kommende Woche weitere Warnstreiks geben. Die Arbeitgeber müssten endlich zur Besinnung kommen und den Beschäftigten ein ernsthaftes Angebot vorlegen, sagte Norbert Flach von Verdi Bayern. Arbeitsniederlegungen sind unter anderem geplant in Kliniken, Bauhöfen, Abfallwirtschaftsbetrieben, Stadtwerken und bei der Straßenreinigung. Auch zahlreiche Sparkassen werden laut Verdi betroffen sein. Am Dienstag (13. Oktober) sind Aktionen von Auszubildenden in München und Nürnberg geplant. Außerdem hat die Gewerkschaft Beschäftigte aufgerufen, am Mittwoch (14. Oktober) an einer zentralen Aktion in Forchheim teilzunehmen.

Mit den Warnstreiks will Verdi unter anderem auf die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes während der Coronakrise aufmerksam machen. Noch vor dem Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 22. und 23. Oktober erwarte man deshalb von den Arbeitgebern ein Angebot, das diese Leistungen anerkenne und wertschätze. Verdi verlangt vom Bund und von den Kommunen nach eigenen Angaben unter anderem, die Einkommen um 4,8 Prozent anzuheben, mindestens aber um 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.