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USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weniger auf als erwartet

·Lesedauer: 1 Min.

MICHIGAN (dpa-AFX) - Das Konsumlima in den USA hat sich weniger erholt als erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg im Juni gegenüber dem Vormonat um 5,8 Punkte auf 78,1 Punkte, wie die Universität am Freitag auf Basis einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren noch 78,9 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Aufwärtsrevision auf 79,2 Punkte gerechnet.

Sowohl die Bewertung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen verbesserten sich im Juni. Beide Werte wurden im Vergleich zu Erstschätzung etwas nach unten revidiert. Im April war das Konsumklima, belastet durch die Corona-Krise noch stark eingebrochen, um sich dann im Mai leicht zu erholen.

Der Indikator der Uni Michigan ist ein Maß für das Kaufverhalten der amerikanischen Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Die Daten im Überblick:

^ Juni Prognose Erstschätzung Mai April

Konsumklima 78,1 79,2 78,9 72,3 71,8°

(in Punkten)