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US-Anleihen drehen in die Verlustzone - Robuste Konjunkturdaten belasten

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Dienstag nach anfänglichen Gewinnen geringfügig in die Verlustzone gerutscht. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) gab um 0,01 Prozent auf 117,02 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen betrug 3,11 Prozent.

Am Markt wurden die anfänglichen Gewinne mit einer Gegenbewegung zu den teils deutlichen Kursverlusten an den Tagen zuvor begründet. Auslöser dieser Bewegung waren vor allem Bemerkungen aus der US-Notenbank Fed. Deren Chef Jerome Powell hatte unlängst die hohe Priorität der Inflationsbekämpfung betont und damit Hoffnungen auf Zinssenkungen schon in kommenden Jahr einen Dämpfer versetzt.

Neel Kashkari, Präsident der regionalen Notenbank von Minneapolis, zeigte sich mit der deutlichen Marktreaktion zufrieden. Dies belege, dass die Investoren die Entschlossenheit der Federal Reserve verstanden hätten, erklärte Kashkari mit Blick auf die Äußerungen Powells. Zuletzt hatte sich die Teuerung in den USA zwar etwas abgeschwächt. Mit 8,5 Prozent liegt sie aber immer noch mehr als viermal so hoch wie das Preisziel der Fed.

Im Handelsverlauf am Dienstag wurden dann robuste US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die für einen Renditeanstieg und damit wieder für fallende Kurse sorgten. Die Daten wurden am Markt derart interpretiert, dass die Fed einen großen Spielraum für deutliche Zinserhöhungen hat. So gab es im Juli nach Angaben des Arbeitsministeriums mehr Stellenangebote als erwartet, sodass der Jobmarkt immer noch extrem angespannt ist. Zudem hat sich die Stimmung der Konsumenten im August stärker als von Analysten prognostiziert aufgehellt.