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Unternehmer Michael Otto fordert nachhaltiges Konjunkturprogramm

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende der Otto Group, Michael Otto, verlangt von der Bundesregierung umfangreiche Maßnahmen zur Stimulierung der durch die Corona-Pandemie massiv geschwächten Wirtschaft. "Es ist wichtig, dass Deutschland schon bald ein nachhaltiges, innovatives Konjunkturprogramm auflegt", sagte Otto im Interview des "Hamburger Abendblatt" (Samstag).

Es dürften dabei aber auf keinen Fall überkommende Strukturen gefestigt, sondern die Wirtschaft solle modernisiert werden. "So müssen Investitionen in den Ausbau der digitalen Infrastruktur, in Klimaschutzmaßnahmen wie den Einstieg in die Wasserstoffindustrie und moderne Bildungssysteme erfolgen", sagte Otto, zu dessen Konzern mit mehr als 52 000 Beschäftigten der Versandhändler Otto, der Paketversender Hermes und der Textilanbieter Bonprix gehören.

Bei der digitalen Bildung sei Deutschland international weit hinten, sagte der Unternehmer. Staatliche Kaufanreize für reine Benzin- oder Dieselfahrzeuge, wie sie von Teilen der Autoindustrie gefordert werden, lehnte Otto ab. Zudem fordert er, dass die Politik in Europa Mindeststandards für Onlinehändler einführt. "Es kann nicht sein, dass die großen amerikanischen oder asiatischen Plattformen auch hierzulande Waren anbieten, bei denen es sich zum Teil um hochgradig gefährliche Kopien handelt, sie dafür aber keine Verantwortung tragen." Zudem müsse zwischen den Wettbewerbern im Onlinehandel Steuergerechtigkeit geschaffen werden.

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