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UN: Riesige Unterschiede in Corona-Krise

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Zahl der Krankenhausbetten ist in hoch entwickelten Staaten nach UN-Angaben fast acht Mal größer als in schlecht ausgestatteten Entwicklungsländern. Zu diesem Schluss kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der UN-Entwicklungsorganisation UNDP über Ungleichheiten in der Krise. Demnach beträgt die Zahl der Klinikbetten pro 10 000 Einwohner in den am höchsten entwickelten Ländern im Schnitt 55, in den am schlechtesten entwickelten Staaten nur 7. Deutschland liegt der UNDP zufolge bei 83 Betten. Dieselben großen Unterschiede träfen auch auf die Zahl der Ärzte und Pfleger zu.

Ähnlich groß sind die Unterschiede auch für die Fähigkeit der Menschen, in der Krise von Zuhause digital weiter zu arbeiten. So hätten noch immer 6,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu verlässlichem Breitband-Internet - das entspricht mehr als 85 Prozent der Weltbevölkerung. Dies hemme neben der Arbeit auch die Chancen auf digitale Bildung.