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Umfrage: Kleine britische Exporteure leiden unter Brexit-Folgen

·Lesedauer: 1 Min.

BLACKPOOL (dpa-AFX) - Die andauernden Handelsprobleme nach dem Brexit machen kleinen Exporteuren in Großbritannien weiterhin zu schaffen. Einer Umfrage zufolge hat fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) seine Ausfuhren in die Europäische Union gestoppt, wie der Branchenverband Federation of Small Businesses (FSB) am Montag mitteilte. Vier Prozent hätten ihr EU-Geschäft bereits vollständig aufgegeben, zehn Prozent würden dies erwägen. Einige Exporteure planten, eine Präsenz in einem EU-Staat aufzubauen oder hätten dies bereits getan. Jedes zehnte Unternehmen prüfe den Aufbau von Lagerkapazitäten außerhalb Großbritanniens.

Drei Monate nach dem endgültigen Brexit hätten Exporteure weiterhin Probleme mit "unglaublich anspruchsvollem, ungewohntem Papierkram", sagte FSB-Chef Mike Cherry. "Was Kinderkrankheiten sein sollten, droht nun, zu dauerhaften, systemischen Problemen zu werden." Größere Unternehmen hätten die notwendigen Ressourcen. Aber kleinere Händler müssten überlegen, ob Exporte den Aufwand wert sind.

Großbritannien hatte zum 1. Januar auch den EU-Binnenmarkt und die Zollunion verlassen. Trotz eines Handelsvertrages sorgen seitdem Zölle und die Aufbereitung erforderlicher Dokumente für teils lange Verzögerungen. Bei gut einem Drittel (36 Prozent) der Im- oder Exporteure habe der Verzug mehr als zwei Wochen gedauert, ergab die Umfrage.