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Uber erhält Lizenz in London zurück

·Lesedauer: 1 Min.

Ein britischer Richter hat entschieden, dass der Fahrdienst seine Lizenz zurückerhält. Die Uber-Aktie steigt vorbörslich um mehr als sechs Prozent.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber erhält seine Lizenz in London zurück. Der zuständige Richter Tan Ikram erteilte Uber die Erlaubnis, wieder in der britischen Hauptstadt fahren zu können. Die dortige Verkehrsbehörde hatte Uber 2019 wegen einer Reihe von Fehlern die Lizenz entzogen – und das nicht zum ersten Mal.

Grund dafür war, dass sich in etlichen Fällen neue Fahrer unautorisiert bei Uber hatten anmelden können – so hätten Tausende von unversicherten Fahrten stattfinden können, lautete der Vorwurf. Der Richter stellte fest, Uber habe mittlerweile seine Praxis verbessert und die Standards erhöht.

Für Kunden ändert sich in der Praxis daher nichts: Während des Berufungsverfahrens hatte Uber in London ohnehin weiter fahren dürfen. Einem BBC-Bericht zufolge nutzen rund 45.000 Taxi-Fahrer in London die Uber-App, um ihre Dienste anzubieten.

Uber-Aktie steigt vorbörslich

Noch muss geklärt werden, wie lange und unter welchen Bedingungen Uber nun die Erlaubnis erhält, in dem für das Unternehmen wichtigen Londoner Markt aktiv zu sein. In den USA kletterte die Uber-Aktie vorbörslich mehr als sechs Prozent.

Uber ist in vielen Ländern immer wieder in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Traditionelle Taxi-Unternehmen werfen dem Digitalunternehmen vor, ihr Geschäft zu zerstören. Auch die Corona-Pandemie ist an Uber nicht spurlos vorbeigegangen: Dadurch dass viele Reisen ausfielen, musste der weltgrößte Fahrdienst-Vermittler zuletzt hohe Verluste ausweisen.