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Die Tops und Flops im Dow Jones Industrial 2019

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> hat das abgelaufene Börsenjahr mit einem Plus von 22,34 Prozent bei 28 538,44 Punkten beendet. Damit ist 2019 das beste Jahr seit 2017. Der Aufschwung des US-Aktienmarktes ist nunmehr schon fast elf Jahre alt. Die größten Gewinner und Verlierer des Jahres 2019 aus dem Dow in der Übersicht:

1. Apple <US0378331005> +86,16% - Bei dem Konzern aus Cupertino schrumpft zwar das wichtige iPhone-Geschäft, allerdings werden Geräte wie die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer sowie Erlöse aus Abo-Diensten immer wichtiger. Zudem hat US-Präsident Donald Trump dem Konzern Hoffnung auf weitere Ausnahmen von den amerikanischen Zusatzzöllen auf Waren aus China im laufenden Handelskonflikt mit Peking gemacht. Apple-Geräte werden hauptsächlich in dem asiatischen Land produziert. Kein Wunder also, dass Apple zu den größten Profiteuren der jüngsten Teileinigung im US-chinesischen Handelskonflikt gehört. Unter dem Strich ist der Konzern damit nicht nur der Jahressieger im Dow, sondern auch das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt, wenn man von dem kürzlich an die Börse gegangenen, saudischen Ölgiganten Aramco <SA14TG012N13> absieht.

2. Microsoft <US5949181045> +55,26% - Den zweiten Platz in der Dow-Rangliste sicherte sich der Software-Riese aus dem Bundesstaat Washington. Das Unternehmen profitiert weiterhin von dem nahenden Ende der Unterstützung des Betriebssystems Windows 7 und von dem Fokus auf das Cloud-Geschäft, also das Angebot von Mietsoftware im Internet. Hier konnte Microsoft zuletzt einen hart umkämpften Auftrag des US-Verteidigungsministeriums erhaschen und sich damit gegen den Marktführer Amazon <US0231351067> durchsetzten.

3. JPMorgan Chase <US46625H1005> +42,80% - Als Branchenprimus unter den großen US-Banken hatte JPMorgan Chase im dritten Quartal den Gewinn deutlich gesteigert und damit den geringeren Leitzinsen in den USA getrotzt. Grund für die positive Überraschung waren vor allem gestiegene Erträge aus dem Handel mit Anleihen sowie dem Kreditgeschäft mit Privatkunden.

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28. 3M <US88579Y1010> -7,41% - Der Mischkonzern hatte 2019 bereits dreimal seine Prognose senken müssen. 3M bietet eine Vielzahl von Produkten für Verbraucher sowie Industrie und bekommt deshalb die sich eintrübende Konjunktur zu spüren. Vor allem das Auto- und Elektronikgeschäft verlief enttäuschend, allgemein schwächelte weiterhin das Auslandsgeschäft. Obendrein belasteten Währungseffekte.

29. Pfizer <U S7170811035> -10,24% - Ende Juli bestraften die Anleger das Pfizer-Management für eine umstrittene strategische Entscheidung: So sollen frühere Umsatzbringer wie etwa Viagra und der Cholesterinsenker Lipitor, die unter hohem Konkurrenzdruck leiden, in den kleineren Konkurrenten Mylan <US6285301072> eingebracht werden. Im Gegenzug soll Pfizer die Mehrheit an dem neu geformten Generikakonzern bekommen. Experten zufolge ist aber unklar, wie hoch das Synergie- und Ergebnispotenzial der geplanten Transaktion ausfallen wird.

30. Walgreens Boots Alliance <US9314271084> -13,71% - Die Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance hatte Anfang April nach einem enttäuschenden Quartal ihr Gewinnziel gekappt und ihren Sparkurs verschärft. Davon konnte sich der Aktienkurs bis zum Jahresschluss nicht mehr erholen. Dem Unternehmen machen zunehmend der harte Wettbewerb, der Kostendruck infolge zahlreicher politischer Reformen und die schwächelnde britische Apothekenkette Boots zu schaffen.