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Tierversuchslabor : Entscheidung über Mäusebunker fällt im Herbst 2021

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Abriss oder Denkmal? Im Herbst 2021 soll die Entscheidung darüber fallen, wie es mit ehemaligen Tierversuchslabor der Charité in Lichterfelde, auch Mäusebunker genannt, weitergehen soll. Anfang nächsten Jahres startet die Charité, die die landeseigene Immobilie allein nutzte, ein Wettbewerbsverfahren zur Entwicklung des Campus zur einem neuen Forschungsstandort.

In diesem Rahmen soll auch über die Zukunft des Mäusebunkers an der Krahmerstraße und das Institut für Mikrobiologie am Hindenburgdamm diskutiert werden. „Die Stadtplanung und der Denkmalschutz sind in diesem Verfahren bereits einbezogen und erste belastbare Ergebnisse sollen im III. Quartal 2021 vorliegen“, erklärt Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, jetzt auf Anfrage der Abgeordneten Katalin Gennburg (Linke).

Abriss des Mäusebunkers vorläufig ausgesetzt

Das Gebäude des Mäusebunkers ist leergezogen, die Arbeit wird an dem neuen Standort in Buch fortgesetzt. In dem Wettbewerb soll nun geprüft werden, ob eine weitere Nutzung des Mäusebunkers im Rahmen der Campusentwicklung strukturell, inhaltlich und wirtschaftlich sinnvoll und möglich ist, heißt es aus der Senatskanzlei.

Von dem Ergebnis dieser Prüfung hänge es ab, ob die Charité das Gebäude in ihre Planungen einbezieht, den Mäusebunker als ehemalige Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin abgibt oder aber ihren Abbruchantrag weiter verfolgt. Bereits im Herbst 2020 wollte die Charité den Mäusebunker zurückbauen und hatte auch dafür...

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