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Termine, Daten, Prozedere, Delegierte: So laufen die Vorwahlen der US-Demokraten

Die Demokraten suchen einen Präsidentschaftskandidaten, der im November 2020 Donald Trump herausfordert. Ein Überblick über alle Vorwahlen und Termine.

Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten wird im Juli 2020 nominiert. Foto: dpa

Die Entscheidung fällt in Milwaukee. Vom 13. bis 16. Juli halten die US-Demokraten dort ihren Nominierungsparteitag („Democratic National Convention“) ab. Dann kürt die Partei offiziell ihren Präsidentschaftskandidaten, der bei der Wahl im November 2020 gegen US-Präsident Donald Trump herausfordert. Aber vorher müssen die Bewerber in allen Bundesstaaten in Vorwahlen gegeneinander antreten.

Die Wähler entscheiden dabei nur indirekt über die Kandidaten der US-Demokraten. Der Sieger einer Vorwahl erhält die meisten Delegiertenstimmen, in einigen Staaten sogar alle („The winner takes it all“). Die Zahl ist abhängig von der Einwohnerzahl.

Die Delegierten werden zum Parteitag nach Milwaukee entsendet, um dort den Präsidentschaftskandidaten zu küren. Sie sind dabei an das Wahlergebnis in ihrem Bundesstaat gebunden. Insgesamt geht es um 3979 Delegiertenstimmen, die nötige Hürde für die Nominierung liegt bei 2376.

Ein Überblick über alle Vorwahlen und die Anzahl der Delegierten, die zum Parteitag entsendet werden:

  • 3. Februar: Iowa (41)
  • 11. Februar: New Hampshire (24)
  • 22. Februar: Nevada (36)
  • 3. März (Super Tuesday): Alabama (52), Arkansas (31), Amerikanisch-Samoa (6), Colorado (67), Kalifornien (415), Maine (24), Massachusetts (91), Minnesota (75), North Carolina (110), Oklahoma (37), Tennessee (64), Texas (228), Utah (29), Virginia (99), Vermont (16), Demokraten im Ausland (13)
  • 10. März: Idaho (20), Michigan (125), Mississippi (36), Missouri (68), North Dakota (14), Washington (89)
  • 14. März: Nördliche Marianen (6)
  • 17. März: Arizona (67), Florida (219), Illinois (155), Ohio (136)
  • 24. März: Georgia (105)
  • 29. März: Puerto Rico (51)
  • 4. April: Alaska (15), Hawaii (23), Louisiana (54), Wyoming (14)
  • 7. April: Wisconsin (79)
  • 28. April: Connecticut (60), Delaware (18), Maryland (96), New York (274), Pennsylvania (186), Rhode Island (22)
  • 2. Mai: Guam (7), Kansas (39)
  • 5. Mai: Indiana (82)
  • 12. Mai: Nebraska (29), West Virginia (25)
  • 19. Mai: Kentucky (48), Oregon (61)
  • 2. Juni: Disctrict of Columbia/Washington D.C. (20), Montana (17), New Jersey (112), New Mexico (30), South Dakota (16)
  • 6. Juni: Virgin Islands (7)