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Tarifrunde öffentlicher Banken: Verdi fordert 12,5 Prozent

Christoph Soeder/dpa

Frankfurt/Berlin (dpa) - Verdi fordert für die mehr als 60.000 Beschäftigten öffentlicher Banken in Deutschland in der bevorstehenden Tarifrunde ein Gehaltsplus von 12,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr.

«Wir fordern ein deutliches Einkommensplus, um den aufgelaufenen Reallohnverlust der Beschäftigten der öffentlichen Banken auszugleichen», hieß es auf der Verdi-Homepage. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Der Arbeitgeberverband der öffentlichen Banken bewertete die Gehaltsforderung als unrealistisch.

Verhandlungsführer der Arbeitgeber Gunar Feth sagte: «Die zuletzt guten Ergebnisse einzelner Banken sind zu einem Großteil einem Sondereffekt durch den kräftigen Zinsanstieg geschuldet.» Sie könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das wirtschaftliche Umfeld deutlich eingetrübt habe.

Start der Verhandlungen im Juni

Die Verhandlungen für die Beschäftigten von Landesbanken, Dekabank, Förderbanken inklusive der staatlichen KfW, Bausparkassen sowie einzelne Sparkassen wie die Hamburger Haspa sollen im Juni beginnen. Einen genauen Termin nannten beide Seiten zunächst nicht.

In der Tarifrunde 2021/2022 hatten sich Verdi und die Arbeitgeber erst in der sechsten Verhandlungsrunde geeinigt. Vereinbart wurde seinerzeit eine Erhöhung der Tarifgehälter um drei Prozent zum 1. Juli 2022 sowie weitere zwei Prozent zum 1. Juli 2023. Außerdem erhielten die Beschäftigten in zwei Tranchen eine Einmalzahlung von 1050 Euro. Vereinbart wurde zudem eine Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit von 39 auf 38 Stunden ab 1. Januar 2024. Letzteres entspreche einer Tariflohnsteigerung von 2,56 Prozent, rechnete Feth vor, somit seien die Banken «bereits in Vorleistung gegangen». Der aktuelle Tarifvertrag läuft bis zum 31. Mai 2024.