Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.787,73
    -200,97 (-1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.599,55
    -41,82 (-1,15%)
     
  • Dow Jones 30

    30.814,26
    -177,24 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.827,70
    -23,70 (-1,28%)
     
  • EUR/USD

    1,2085
    -0,0079 (-0,6526%)
     
  • BTC-EUR

    30.132,07
    +34,29 (+0,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    701,93
    -33,21 (-4,52%)
     
  • Öl (Brent)

    52,04
    -1,53 (-2,86%)
     
  • MDAX

    31.035,92
    -536,18 (-1,70%)
     
  • TecDAX

    3.262,41
    -29,51 (-0,90%)
     
  • SDAX

    15.048,80
    -337,20 (-2,19%)
     
  • Nikkei 225

    28.519,18
    -179,12 (-0,62%)
     
  • FTSE 100

    6.735,71
    -66,25 (-0,97%)
     
  • CAC 40

    5.611,69
    -69,45 (-1,22%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.998,50
    -114,10 (-0,87%)
     

Türkei und Großbritannien unterschreiben Handelsabkommen

·Lesedauer: 1 Min.

ISTANBUL/LONDON (dpa-AFX) - Die Türkei und Großbritannien haben ein Freihandelsabkommen vereinbart. Die beiden Länder wollen so die Kontinuität ihrer wirtschaftlichen Beziehungen nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt sicherstellen. Die türkische Handelsministerin Ruhsar Pekcan unterzeichnete das Abkommen am Dienstag bei einem Videogespräch mit ihrer britischen Kollegin Liz Truss.

Die Vereinbarung werde am 1. Januar in Kraft treten und sei "historisch", sagte Pekcan. Sie stelle den zollfreien Handel für alle landwirtschaftlichen und industriellen Produkte sicher. Großbritannien sei für die Türkei der größte Exportmarkt nach Deutschland, betonte Pekcan. Im Gegenzug ist die Türkei vor allem für die britische Autoindustrie wichtig: Zehn Prozent des Handelsvolumens gehen auf den US-Konzern Ford <US3453708600> zurück, der in Großbritannien hergestellte Autoteile in die Türkei liefert, die dort für den Bau des Modells Transit genutzt werden.

Das Handelsvolumen der beiden Länder belief sich 2019 nach britischen Angaben auf 18,6 Milliarden Pfund (rund 20,5 Milliarden Euro). Truss sagte, das Abkommen sei ein großer Gewinn für die britische Automobil- Fertigungs- und Stahlindustrie. Es ebne den Weg für ein weiteres Abkommen mit der Türkei in naher Zukunft.

Die EU und Großbritannien hatten sich erst an Heiligabend auf ein Handelsabkommen geeinigt. Die Frist dazu wäre mit dem Ende dieses Jahres ausgelaufen. Wegen des Austritts aus der EU muss das Vereinigte Königreich zahlreiche Handelsabkommen mit Drittstaaten neu vereinbaren. Bisher gibt es Verträge mit mehr als 60 Staaten, in den meisten Fällen handelt es sich um Kopien der EU-Verträge mit diesen Ländern. Ein Handelsdeal mit dem wichtigsten Handelspartner USA ist für Großbritannien aber noch nicht in Sicht.