Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 50 Minuten
  • Nikkei 225

    29.107,98
    +89,65 (+0,31%)
     
  • Dow Jones 30

    33.823,45
    -210,22 (-0,62%)
     
  • BTC-EUR

    31.805,08
    -979,39 (-2,99%)
     
  • CMC Crypto 200

    941,68
    -28,20 (-2,91%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.161,35
    +121,67 (+0,87%)
     
  • S&P 500

    4.221,86
    -1,84 (-0,04%)
     

Studie: Das halten die deutschen Unternehmen von Bitcoin, Ethereum und Co.

·Lesedauer: 2 Min.
Bisher ist der Bitcoin bei noch keinem deutschen Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert.
Bisher ist der Bitcoin bei noch keinem deutschen Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert.

Elon Musk beherrscht den Kurs des Bitcoin gerade wie kein Zweiter. Twittert der Tesla-CEO Lob für die Kryptowährung, steigt sie, wendet er sich von ihr ab, bricht sie ein. Als eines der ersten Unternehmen wollte denn auch Tesla Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren - bis Musk eine Kehrtwende machte, angeblich wegen der hohen Umweltbelastung durch das Mining der Coins.

Doch wie sieht es mit Bitcoin, Ethereum und Co. in deutschen Unternehmen aus? Das Institut Bitkom Research hat im Auftrag des gleichnamigen Digitalverbandes 652 Verantwortliche für digitale Technologien bzw. Blockchain in Unternehmen ab 50 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Dabei kam heraus, dass rund jedes zweite Unternehmen in Kryptowährungen nur Vorteile für Spekulanten (54 Prozent) sieht, 53 Prozent der Befragten halten sie außerdem für zu kompliziert. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass Kryptowährungen nur für Kriminelle geeignet seien, die Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung betreiben. Fast ebenso weit verbreitet ist allerdings die Einschätzung, dass etwa der Bitcoin sich zu einem digitalen Gold entwickelt, das als alternative Geldanlage dienen kann (46 Prozent) oder Kryptowährungen allgemein eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem sind (44 Prozent).

Banken und Finanzdienstleister sehen Kryptowährungen positiv

Auffällig ist, dass die Verantwortlichen in Banken und anderen Finanzdienstleistern Kryptowährungen deutlich positiver beurteilen als die Gesamtwirtschaft. Von ihnen halten nur 46 Prozent Kryptowährungen vor allem für Spekulation geeignet, aber 62 Prozent sehen in ihnen eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem.

Nur 3 von 10 Banken und Finanzdienstleistern (31 Prozent) sehen in Kryptowährungen allein eine Spielwiese für Kriminelle, aber 46 Prozent sehen sie als digitales Gold zur alternativen Geldanlage. Womöglich liegt diese unterschiedliche Einschätzung auch am Kenntnisstand rund um Kryptowährungen: Unter den Banken und Finanzdienstleistern halten nur 11 Prozent sie für zu kompliziert.

„Auf dem Markt für Kryptowährungen gibt es viel Übertreibung und auch Betrugsmaschen. Aber sicher ist: Kryptowährungen werden dauerhaft Teil unserer Wirtschaft werden. Mit zunehmender Regulierung werden sie dabei auch für Unternehmen interessant und wichtig“, sagt Blockchain-Experte Patrick Hansen vom Bitkom. „Wer sich heute mit Bitcoin & Co. beschäftigt, kann sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.“

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.