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Strengere Corona-Maßnahmen auf Island

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REYKJAVIK (dpa-AFX) - Auf der Nordatlantik-Insel Island gelten ab Samstag wegen steigender Infektionszahlen strengere Corona-Maßnahmen. Die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen wird im gesamten Land von 20 auf 10 herabgesetzt. Bis zu 30 Menschen dürfen eine Beerdigung besuchen; in Apotheken und Lebensmittelgeschäften sind nun maximal 50 Kunden erlaubt. Sportveranstaltungen und Bühnenauftritte werden allesamt untersagt, Schwimmbäder, Bars und Nachtclubs geschlossen. Restaurants mit Alkoholausschank müssen um 21.00 Uhr schließen. Das gaben Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir und ihre Regierung am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Die strikteren Maßnahmen sollen bis zum 17. November gelten. Bis dahin soll geprüft werden, inwieweit Lockerungen möglich sind oder eine Verlängerung notwendig wird.

Das Infektionsgeschehen war auf der Insel mit ihren rund 360 000 Einwohnern im Sommer fast zum Erliegen gekommen, hat dann aber wieder an Fahrt aufgenommen. Die Ansteckungsrate in den vergangenen beiden Wochen ist auf 100 000 Einwohner gerechnet höher als in Deutschland gewesen, aber niedriger als in derzeit besonders stark betroffenen Ländern wie Belgien, Tschechien und Frankreich. Erstmals seit Monaten hat es in Island in den vergangenen Tagen auch wieder einzelne Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion gegeben, die Anzahl der Toten ist somit seit Mitte Oktober von 10 auf 13 gestiegen.