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Deutsche Anleihen: Kursverluste

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Mittwoch gefallen. Bis zum Nachmittag gab der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,22 Prozent auf 131,38 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg im Gegenzug auf 2,46 Prozent.

Die am Vormittag veröffentlichten Daten zur deutschen Produktion bewegten den Markt kaum. Zwar gab die Herstellung im März nach, allerdings weniger deutlich als erwartet. Zudem stieg die Produktion im gesamten ersten Quartal. "Realisten dürfen darauf verweisen, dass das aktuelle Konjunkturumfeld schwierig bleibt und eine Änderung erst einmal nicht in Sicht ist", sagte Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Gouverneur der österreichischen Notenbank, Robert Holzmann, hat sich gegen zu rasche Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ausgesprochen. "Sollte es im Juni so weit sein, werden sicherlich weitere Schritte folgen", sagte EZB-Ratsmitglied Holzmann am Mittwoch dem "Handelsblatt". "Aber ich sehe überhaupt keinen Anlass, dass wir die Leitzinsen zu schnell zu stark senken."

Für Holzmann spielt dabei auch das Zögern der US-Notenbank Fed eine Rolle. "Bis zu einem gewissen Grad sind wir mit unseren Daten und Entscheidungen naturgemäß von der Fed beeinflusst." Die Aussagen bewegten den Markt wenig. Holzmann gilt als geldpolitischer Falke. Also ein Mitglied, dass sich im Zweifel eher gegen Zinssenkungen ausspricht. An den Finanzmärkten wird ein solcher Schritt im Juni fest erwartet. Das weitere Vorgehen ist jedoch offen.

Unterdessen reduzierte die schwedische Zentralbank erstmals seit acht Jahren ihren Leitzins. Die Reichsbank begründete den Schritt mit der rückläufigen Inflation und der schwachen Wirtschaftsentwicklung. Sie stellte in Aussicht, die Geldpolitik im zweiten Halbjahr noch zwei weitere Male zu lockern.