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STICHWORT: Vorschlag Tierwohlabgabe - Aufpreis für bessere Haltung

BERLIN (dpa-AFX) -Vor dem Hintergrund der Bauernproteste steht zur Entlastung der Landwirtinnen und Landwirte als Vorschlag eine sogenannte Tierwohlabgabe auf tierische Produkte im Raum. Sie könnte unter anderem dabei helfen, Ställe tierfreundlicher umzubauen. Denkbar wäre nach Experten-Empfehlungen zum Beispiel eine Abgabe von 40 Cent pro Kilogramm Fleisch, die dann auch an der Fleischtheke zu Mehrkosten führen könnte.

Hintergrund ist, dass Maßnahmen für mehr Tierwohl teuer sind. Diese Kosten könnten durch die Abgabe kompensiert werden. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) zufolge sollen der Branche dadurch neue Chancen und Planungssicherheit eröffnet werden.

Die Idee ist nicht neu: Sie wurde bereits 2020 vom Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung ins Spiel gebracht. Nach seinem Vorsitzenden, dem früheren Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert (CDU), wurde das Gremium auch "Borchert-Kommission" genannt. Die Experten beschlossen im August 2023, ihre Arbeit zu beenden, weil sie der Ansicht waren, dass die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Empfehlungen nicht geschaffen worden waren. Das Gremium war im Jahr 2019 eingerichtet worden.