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Sozialdemokraten: Kevin Kühnert: „Ohne Mieten und Wohnen geht gar nichts“

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Berlin. Kevin Kühnert ist ein Medienprofi. Der 31 Jahre alte stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD gehört zu den prominentesten Politikern des Landes, dennoch ist Kühnert in seinem Bezirk verankert. Geboren in Lichtenrade, lebt er heute in Schöneberg und möchte hier das Bundestagsmandat für die SPD holen. In einem Café an der Akazienstraße spricht Kühnert diesmal auch viel über Lokalpolitik.

Berliner Morgenpost: Fühlen Sie sich eigentlich mehr als Bundespolitiker oder doch als Lokal-Politiker in Tempelhof-Schöneberg?

Kevin Kühnert: Wenn man Berliner ist, kommt beides zusammen. Ich muss ja nicht erst in die Hauptstadt fahren, um Bundespolitik zu machen. Wenn man beides vor der Haustür hat, verschwimmt das ein bisschen.

Teilen Sie sich das auf? Morgens Bund, abends Bezirk?

Nicht direkt. Aber in der Bezirkspolitik sind wir fast alle ehrenamtlich unterwegs, deshalb findet dort zwangsläufig das meiste nachmittags und abends statt. Die parteipolitische Arbeit mit der Bundes-SPD und den Jusos läuft über den ganzen Tag und vor allem an den Wochenenden.

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